Kommunale Werkstätten

Kommunale Werkstätten - was ist das?

Die Kommunalen Werkstätten sind ein Angebot mit Bürgerinnen und Bürgern in einem aktiven Gedankenaustausch zu treten, die Probleme und Herausforderungen unserer Stadt zu analysieren, Lösungsvorschläge und Visionen zu erarbeiten. Die so entstandenen Visionen werden der Leitfaden unserer kommunalen Politik für die nächsten Jahre sein. Die Auftaktveranstaltung zu den Kommunalen Werkstätten fand am 15. 04.2008 statt. Bei der Veranstaltung bildeten sich drei Themenschwerpunkte heraus, die in kleineren Interessensgruppen diskutiert wurden.

1. Arbeitsgruppe: Ganztagesschule und Vereine - Gesprächspunkte und Anregungen

  • Keine Ganztagesschule um jeden Preis
  • Ganztagesbetrieb nur als offenes Angebot auf hohem Qualitätsniveau. Qualität muss sowohl beim pädagogischen Angebot, als auch bei den Rahmenbedingungen gewährleistet sein. Das heißt ein umfangreiches Raumsanierungsprogramm für die betroffene Schule, kostenfreies bzw. kostengünstiges, kindgerechtes Mittagessen, ein verlässliches pädagogisches Angebot ohne Ehrenamt und die notwendige personelle Ausstattung.
  • Das im Ausbau begriffene Sportangebot der VHS tritt zunehmend in Konkurrenz mit den Sportvereinen.
  • Ein Allwetterplatz fehlt
  • Eine wettkampfgerechte Sporthalle fehlt. Dafür wäre der Umbau der Realschulturnhalle oder ein entsprechender Neubau erforderlich.
  • Es gibt massive Engpässe bei den Hallenzeiten.

In der Diskussion ging es im Wesentlichen darum, inwieweit eine Verzahnung Vereine, Jugendarbeit und schulisches Ganztagesangebot möglich wäre. Dabei stehen der Forderung der Schule nach einem verlässlichen Angebot, die ehrenamtlichen Übungsleiter der Vereine gegenüber. Die zeitliche Koordination wird schwierig. Das Zeitfenster für die Hallenbelegungen wird bei einem ausgebauten Ganztagesangebot aller Schulen immer enger. Peronelle Engpässe im Kiwi, da die Mitarbeiter bereits sehr stark in die Schlossgartenschule eingebunden sind. Vision der Teilnehmer - Ein Schul- und Sportzentrum auf dem Katzenstein.

2. Arbeitsgruppe: Stadtentwicklung - Gesprächspunkte und Anregungen

  • Erhebliche Bedenken bestehen zur weiteren Erschließung des Gewerbegebietes Brühl / Winklen.
  • Wunsch nach Bestückung des Spazierwegenetzes nach Notzingen und auf dem Bergfeld mit Ruhebänken. Das sind weitgehend ebene und stadtnahe Spazierwege für ältere Menschen. Evtl. lassen sich Spender finden, wie für die Bäume entlang der L1207.
  • Weitere Absenkung von Bordsteinkanten im gesamten Stadtgebiet.
  • Viele Friedhofwege am Bergfriedhof sind Stolperfallen und sind mit Gehhilfen kaum zu meistern.
  • Aufgelöste Gräber und Gräberfeldern sehen ungepflegt aus. Könnten diese nicht eingeebnet und mit Gras besät werden?
  • Das Radwegenetz durch Wernau ist verbesserungswürdig.
  • In Bezug zum vorliegenden Regionalplan und des neu zu erstellenden Flächennutzungsplanes wurde betont, dass die Innenentwicklung absolut Vorrang haben muss vor einer weiteren Außenentwicklung.
  • Mit der Fa. Bosch-Junkers sollten Gespräche geführt werden, was mittel- bzw. längerfristig mit den frei gewordenen und frei werdenden Räumen und evtl. dem Gelände vorgesehen ist. Könnte der Parkplatzbereich als großes innerstädtisches Gelände in die Stadtentwicklung eingebunden werden, wenn evtl. auf dem Betriebsgelände Parkplätze geschaffen werden könnten?

3. Arbeitsgruppe: ÖPNV - Gesprächspunkte und Anregungen

  • Anbindung an den Raum Stuttgart am Wochenende
  • Bessere Abstimmung der Busse mit Schulbeginn
  • Überfüllte Züge und Busse während des Schülerverkehrs
  • Niederflurbusse einsetzen
  • Mehr Haltestellen: Anbindung an Einkaufszentren und Freibad
  • Günstiges Monatsticket für Stadtverkehr
  • Zehn-Punkte-Karte
  • Ausdehnung der Kurzstrecke auf das gesamte Stadtgebiet
  • Nutzung des Bahnhofsgebäudes??

Stadt Wernau

Wernau - Die Stadt am Neckar

150 Jahre SPD

Mitglied werden

150 Jahre SPD

WebsoziInfo - News

13.08.2018 17:20 Demokratie braucht Inklusion – Inklusion ist mehr Lebensqualität für alle
Der Bundesvorsitzende von Selbst Aktiv, Karl Finke, sowie seine Stellvertreterin, Katrin Gensecke, haben sich zu einem ersten Abstimmungs- und Erfahrungsaustausch mit dem neuen Beauftragten für die Belange behinderter Menschen, Jürgen Dusel, in Berlin getroffen. „Demokratie braucht Inklusion. Dies müssen wir in das allgemeine gesellschaftliche Bewusstsein einbringen“, so Jürgen Dusel. „Vor Ende der ersten 100 Tage der Amtszeit gilt

13.08.2018 17:18 Hofabgabeklausel abschaffen
Die Pflicht zur Hofabgabe ist verfassungswidrig. Das entschied der Erste Senat des Bundesverfassungsgerichts in seinem heute veröffentlichten Beschluss über die Pflicht zur Abgabe landwirtschaftlicher Höfe als Voraussetzung eines Rentenanspruchs. Die SPD-Bundestagsfraktion sieht sich bestätigt. „Mit ihrem ‚Nein‘ zur Hofabgabeklausel stützen die Verfassungsrichter in Karlsruhe die Position der SPD-Bundestagsfraktion, deren Ziel die vollständige Abschaffung der Hofabgabeverpflichtung

06.08.2018 17:05 Opfer von Hiroshima und Nagasaki mahnen: Nukleare Abrüstung wichtiger denn je
Im 73. Jahrestag des Abwurfs der ersten Atombombe über Hiroshima am 6. August 1945 sehen wir einen Auftrag für heute und einen kleinen Hoffnungsschimmer – in Japan. „Fast 14.500 Atomwaffen gibt es weltweit – jede einzelne ist Zuviel. Die Krise der atomaren Abrüstung muss endlich überwunden werden. Das mahnen uns nicht nur die schätzungsweise 240.000

06.08.2018 17:03 Es müssen mehr neue und vor allem bezahlbare Wohnungen gebaut werden
Es gibt zu wenige Sozialwohnungen – das dürfe nicht hingenommen werden, sagt Bernhard Daldrup. Für das kommende Jahr sind deshalb 500 Millionen Euro zusätzlich für den sozialen Wohnungsneubau vorgesehen. „Wir dürfen nicht zulassen, dass es einen Wettbewerb um die wenigen verbliebenen Sozialwohnungen gibt. Denn es sind nur noch 1,2 Millionen Wohnungen für Geringverdiener und damit rund 46.000 weniger

02.08.2018 12:11 Wir stärken die Pflege mit mehr Personal und mehr Leistungen
Unsere Fachpolitikerinnen Sabine Dittmar, gesundheitspolitische Sprecherin, und Heike Baehrens, Pflegebeauftragte der SPD-Fraktion, erläutern das vom Kabinett beschlossene Sofortprogramm für Pflege. Sabine Dittmar: „Das Sofortprogramm ist ein wichtiges Signal für alle, die auf Pflege angewiesen sind und für alle, die in der Pflege arbeiten. Das Programm stärkt die Pflege in Krankenhäusern und Altenpflegeheimen. Es sorgt für mehr Personal

Ein Service von websozis.info