Stellen wir uns den Campus Katzenstein vor: Ein Ort, an dem Kinder morgens ankommen, gemeinsam lernen, essen, spielen – und den ganzen Tag gut begleitet sind. Ein Ort, der Familien ab dem Schuljahr 2026/27 verlässlich unterstützt und unseren Ganztagsanspruch mit Leben füllt.
Die gute Nachricht lautet: Dieser Campus ist machbar. Doch leider ist machbar so einiges, finanzierbar schon deutlich weniger. Die Analyse zeigt klar: Unter den dargestellten Bedingungen können wir die Ganztagsgrundschule am Standort Katzenstein verwirklichen.
Der Anbau für die Grundschule, eine größere Mensa und ein neues Zuhause für das Jugendhaus Kiwi sowie die Ganztagsschule der Realschule würden aus einzelnen Gebäuden einen lebendigen, zukunftsfähigen Campus machen. Dabei müssen wir klar festhalten: Eine Sporthalle ist nicht Teil des Vorhabens. Nach Aussage der Schulleitung ist sie für das pädagogische Ganztagskonzept nicht erforderlich. Zugleich würde sie die Kosten aber nahezu verdoppeln.
Und genau hier beginnt die schwierige Wahrheit: Schon die vorliegende Planung beansprucht enorme Mittel. Sie würde unseren städtischen Investitionsspielraum praktisch vollständig binden.Trotzdem sind wir überzeugt: Der Campus ist sinnvoll. Er ist notwendig, weil er die räumlichen Voraussetzungen für die Ganztagsschule schafft. Und seine Bausteine werden zu Recht seit Langem eingefordert.

