Am Freitag, 10. Juli fand das erste Nachbarschaftsgespräch im Rahmen einer von VERA geplanten Reihe zum Thema „Alter in Wernau“ statt. In drei moderierten Arbeitsgruppen wurden unterschiedliche Themengebiete vorberaten. Beim Themenblock „Wohnen“ trat mehr und mehr die Frage der Mobilität in der Stadt in den Vordergrund. Wie kommt man z.B. als alter und ggf. behinderter Mensch in der Stadt von „A“ nach „B“? Wie sieht es mit Fahrdiensten aus? Wie barrierefrei sind in der Stadt die Wegeführungen? Welche Unterstützungssysteme gibt es hierbei und welcher bedarf es noch? Desweiteren kam immer wieder, obwohl man diese Fragestellung eigentlich ausklammern wollte, das geplante Altenpflegeheim zu Sprache. Der präferierte Standort, so die Mehrzahl der Gruppe, sollte zentral in der Stadt liegen. Es wurde zudem der sich über Jahre erstreckende geringe Informationsstand über Fragen der Planung eines neuen Pflegeheims in Wernau beklagt.
Das Hilfe- und Unterstützungssystem beim Eintritt eines Pflegefalls war ein weiterer Punkt, der in einer anderen Arbeitsgruppe zur Sprache kam. Hervorgehoben wurde, dass mit dem Netz von Pflegestützpunkten der Landkreis weit über das Maß hinausgehe, das das Land mitfinanziere. So haben wir als Wernauer unmittelbar in der Nachbargemeinde Wendlingen einen Pflegestützpunkt, der in allen Fragen, die mit Pflege zusammenhängen, angerufen werden kann. Leider ist der Informationsstand darüber in der Bevölkerung sehr gering. Dies, so wurde gemutmaßt, liege vor allem daran, dass man dieses Thema gerne verdränge. Daher wurde die Bitte geäußert, diese Servicestelle viel breiter zu bewerben.
Insgesamt sollte diese erste Veranstaltung dem Ziel dienen, die zukünftig zu konzipierenden Folgeveranstaltungen thematisch einzugrenzen und kompetente Referent*Innen dazu einzuladen.
Wir als SPD-Ortsverein und SPD-Gemeinderatsfraktion möchten uns bei allen hauptamtlich und allen ehrenamtlich engagierten Mitarbeiter*innen der Initiative für diese großartige Veranstaltung bedanken. Wir begrüßen dieses Engagement sehr und werden es, soweit es in unseren Kräften steht, unterstützen.