Öffentliche Toilette an der S-Bahn

Veröffentlicht am 26.09.2017 in Fraktion

Zum Antrag der WBL/JB zur Aufstellung einer behindertengerechten, öffentlichen Toilettenanlage am Bahnhof wurde in der Kostenberechnung der Stadtverwaltung eine Anlage in Wendlingen zu Grunde gelegt. Dabei wird von 1000 Personen im Jahr als mögliche Nutzer ausgegangen. Wir denken, den Wendlinger Bahnhof, als Umsteigebahnhof, kann man nicht mit Wernau vergleichen. Reisende wechseln die Züge, haben kurze oder längere Aufenthalte, während man in Wernau nur ein-oder aussteigt und sich in aller Regel niemand im Bahnhofsbereich aufhält. Wo sollte man sich da auch aufhalten?

Wir haben grundsätzlich Verständnis für den Wunsch, sehen aber auch, dass dieser Wunsch in der Anschaffung 135.000,- € kostet und jedes Jahr nochmal weitere 16.500,-€ um den Betrieb für 20 Jahre zu gewährleisten.

Keine uns bekannte, vergleichbare „Haltestelle“ hat eine öffentliche Toilette. Wir sagen bewusst Haltestelle, denn wir haben derzeit keinen Bahnhof. Die Kosten für die Erstellung und die Folgekosten der Toilette, unabhängig von einem Bahnhofskomplex oder einer Gestaltung des gesamten Areals, lassen sich unter vernünftigen, wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht darstellen.

Der Antrag der WBL hat uns überrascht, wird doch sonst so darauf geachtet, dass unser Haushalt nicht durch Investitionen, die Folgekosten verursachen weiter belastet wird. Wir sehen auch nicht, dass die WBL, auf eine verursachergerechte Nutzungsgebühr besteht. Immerhin wären dann, nur um die laufenden Kosten zu decken, 16, 50€ pro Toilettengang fällig.

Wir denken es ist zumutbar, die WC Angebote im direkten Umfeld des Bahnhofs zu nutzen. Auch wenn damit keine 24 Std Nutzung gewährleistet werden kann und hoffen auf das Verständnis der Wernauer, angesichts dieser Zahlen.

Wir werden eine gut sichtbare Beschilderung der WC Angebote einfordern und gerne unterstützen wir jeden Vorstoß bei der Bahn, die S-Bahnen endlich auch mit Toiletten auszurüsten. Das wäre in Anbetracht der Einzugsbereiche und der damit verbundenen längeren Fahrzeiten ein mehr als sinnvoller Ansatz.

 

Stadt Wernau

Wernau - Die Stadt am Neckar

150 Jahre SPD

Mitglied werden

150 Jahre SPD

WebsoziInfo - News

12.06.2018 17:16 Eine Analyse der Bundestagswahl 2017 – „Aus Fehlern lernen“
Ich habe vor meiner Wahl zum Generalsekretär im Dezember zugesagt, dass ich im Rahmen von #SPDerneuern jeden Stein umdrehen werde. Dazu gehört es, Fehler zu erkennen, zu benennen und daraus zu lernen. Wir wollen besser werden, daran arbeiten wir. Deshalb habe ich dem Parteivorstand direkt nach meiner Wahl im Dezember 2017 eine externe und unabhängige

12.06.2018 13:09 152 Millionen Kinder müssen arbeiten
Am 12. Juni jährt sich der Welttag gegen Kinderarbeit zum 16. Mal. Die internationale Staatengemeinschaft hat sich 2002 mit der Nachhaltigen Entwicklungsagenda 2030 der Vereinten Nationen dazu verpflichtet, bis 2025 alle Formen der Kinderarbeit zu beseitigen. „152 Millionen Kinder im Alter zwischen 5 und 17 Jahren müssen Kinderarbeit verrichten. Fast die Hälfte von ihnen –

12.06.2018 13:07 Die westliche Welt kann sich auf Trump nicht verlassen
US-Präsident Trump schließt sich den Ergebnissen des G7-Gipfels doch nicht an. Dazu sagt SPD-Fraktionsvize Achim Post: Dieser US-Präsident verabschiedet sich von gemeinsamen Vereinbarungen, von Europa, von unseren Werten. „Die westliche Welt kann sich auf diesen Präsidenten nicht verlassen. Donald Trump kennt nur sich und seine Interessen, vor allem bei den US-Zwischenwahlen im November. Dieser US-Präsident verabschiedet sich gerade: von

12.06.2018 13:05 Das Sozialsystem muss für soziale Sicherheit sorgen
Interview mit Andrea Nahles auf Spiegel Online Die Fraktionschefin will „das Sozialsystem aufräumen und so gestalten, dass es seinen Zweck erfüllt: für soziale Sicherheit sorgen.“ Es laufe etwas schief, wenn Betroffene es als „Hindernislauf und Gängelung erleben, wenn sie an ihr Recht kommen wollen“. Das ganze Interview auf spdfraktion.de

10.06.2018 11:17 Brauchen keine Steuersenkungen für Spitzenverdiener
Carsten Schneider kommentiert die Forderung des CSU-Landesgruppenvorsitzenden Alexander Dobrindt zur vollständigen Abschaffung des Solidaritätszuschlags. „Wir brauchen keine Steuersenkungen für Spitzenverdiener, sondern mehr netto vom brutto für die Leistungsträger des Alltags. Deshalb setzt sich die SPD-Fraktion für eine Entlastung bei den Sozialabgaben der unteren und mittleren Einkommen ein. Die Spitzenverdiener werden dagegen den Soli auch weiter

Ein Service von websozis.info