Wie kann Jugendbeteiligung aussehen?

Veröffentlicht am 23.07.2019 in Gemeinderatsfraktion

Die Regelung in dem nicht mehr so ganz neuen §41a der Gemeindeordnung ist gut aber eben nur eine Soll-Vorschrift.  Soll heißt muss, wenn man kann!  Das lässt viel Raum für wenn man will. Es gibt viele gelungene Beispiele in ganz unterschiedlich großen Kommunen aber eben noch mehr solche wo es nicht gelungen ist Kinder- und Jugendliche an der Gestaltung ihres Umfelds zu beteiligen.
Wir unterstützen den Antrag der FW, trägt eine gelungene Beteiligung junger Menschen doch dazu bei, dass sie sich besser mit Entscheidungen identifizieren und eine stärkere Bindung zu ihrer Stadt, ihrem Viertel aufbauen. Für uns als Stadt bedeutet dies, dass wir zukunftsfähiger sind, wenn es gelingt, junge Menschen dazu zu bringen langfristig vor Ort zu bleiben und sich einzubringen. Wichtig ist dabei, dass wir über echte Partizipation reden und bereit sind diese auch zuzulassen. Eine „Alibibeteiligung“ nach dem Motto „schön das wir mal miteinander geredet“ haben motiviert niemanden sich zu engagieren.
 

Alle Erfahrungsberichte zeigen, dass die eigentliche Schwierigkeit darin besteht eine geeignete Plattform zu finden. Jugendliche möchten sich einbringen und fordern das auch ein, die institutionalisierte Beteiligung mit ihrem hohen Grad an Formalisierung stößt dabei jedoch selten auf wirkliche Begeisterung. Jugendliche haben meistens eine andere Vorstellung davon, wie sie sich einbringen möchten. Hier gilt es den Raum zu schaffen. Angebote zu machen, die dann auch über Spiel-Spaßveranstaltungen hinausgehen.  Regelmäßige Gesprächsangebote mit den Gemeinderäten, wie „Misch-dich-ein“ war ein guter Anfang. Wir setzen auf Regelmäßigkeit, halten Beteiligung für wichtig, sind offen für Vorschläge wie diese aussehen soll und hoffen, dass viele Jugendliche die Chance wahrnehmen sich einzubringen und mitzumischen.

 

 

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