Die Freibadsaison beginnt - und damit die Diskussion

Veröffentlicht am 29.04.2018 in Fraktion

Die sehr kontrovers diskutierten Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Bäder greifen. So konnte der Jahresverlust im Vergleich zum Vorjahr um rund 95 000 € verringert werden.  Der Anteil des Freibades beträgt davon allerdings gerade mal 14 000,-€. Die sofort beginnende Diskussion um die Rücknahme der kostensenkenden Maßnahmen möchten wir deshalb sehr kritisch führen.

So befürworten wir auch weiterhin die strikte Lösung keine überschneidenden Öffnungszeiten von Freibad und Hallenbad zuzulassen, auch wenn das vielleicht bedeutet, dass das Freibad trotz schönem Wetters erst spät im Mai öffnet. Im Juni wurde die Öffnungszeit in den Abendstunden um eine Stunde verlängert.  Dieses kleine Zugeständnis schmälert das Ergebnis um 2125,- €, kein großer Betrag, aber das sind 14 000,-€ auch nicht.

Leichte Korrekturen bei der Schlechtwetterregelung um eine höhere Genauigkeit der Prognose zu erreichen haben wir unterstützt. Hier wird in der laufenden Saison 2018 festgehalten werden wie häufig es tatsächlich zu falschen Entscheidungen kommt.  Sollte es nach der neuen Regelung nicht zu einer größeren Sicherheit der Prognosen kommen werden wir im Bäderausschuss über eine weitere Veränderung unter Einbeziehen der Wassertemperatur diskutieren.

Wir können nachvollziehen, dass man bei schönem Wetter gern länger die Liegewiesen, das Schwimmbecken nutzen würde und das mit seiner Familie auch möglichst kostengünstig tun möchte. Wir möchten an dieser Stelle aber auch nochmal deutlich machen, dass wir angetreten sind das Defizit im Bereich Bäder zu deckeln. Der Erhalt der Bäder wird langfristig nicht zuletzt davon abhängen, ob und wie gut uns das gelingt. Wenn wir aus lauter Freude darüber 14 000,- € eingespart zu haben, die Betriebskosten über die Öffnungszeiten wieder erhöhen, Rabatte bei den Saisonkarten erhöhen,-€, den Minitarif abschaffen,-€, eine ermäßigte Familiensaisonkarte anbieten und die Familiensommerferienkarte einführen stellt sich doch die Frage über welche Maßnahmen das Defizit dann abgebaut werden soll? Deshalb haben wir uns für das Beibehalten der geltenden Tarifordnung ausgesprochen, lediglich ergänzt durch das Angebot einer ermäßigten Familienkarte für Inhaber des Landesfamilienpasses oder der WernauCard.

Text: pb

 

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