Gedanken zur Ampel

Veröffentlicht am 24.03.2021 in Gemeinderatsfraktion

Manche Mühlen mahlen langsam, aber wenn dann endlich ein Ergebnis sichtbar ist, kommt Freude auf. Drei Jahre hat es nun gebraucht vom Antrag bis zur Realisierung einer neuen Ampelanlage am „Stachus“. Auf dem Weg liegt Überzeugungsarbeit bis die Notwendigkeit im Landratsamt eingesehen wurde, Schätzung der Kosten, Beantragung für den Landeshaushalt, Ausschreibung und Freigabe bis zur Lieferung und Montage. Nun erhoffen wir uns, dass nicht nur neue Lichter leuchten, sondern eine moderne Steuerungsanlage einen optimaleren Verkehrsfluss durch und in Wernau möglich macht. Allerdings funktioniert das auch nur wenn der Verkehrsfluss intelligent bewertet und in die Anlage programmiert wird. Wir sind gespannt.

Genau das erhoffen wir uns auch von einer neuen Landesregierung. Eine Ampel ist Symbol für eine optimale Berücksichtigung aller Verkehrsteilnehmer. Politisch betrachtet geht es um Gesellschaftsschichten. Auch hier kann nicht immer GRÜN sein, eine einseitige freie Fahrt, weil sonst andere nicht zum Zuge kommen. Deshalb gibt es den Wechsel zu ROT, um den Stau an anderen Stellen auflösen zu können. Nichtbeachtung kann schwerwiegende Folgen auf der grünen Strecke bedeuten und GELB, na ja, es ginge auch ohne, aber bewährt hat sich das Achtungszeichen trotzdem.

Und SCHWARZ? Das passt nicht so recht in eine optimale Verkehrssteuerung, das ist dann wie eine ausgefallenen Leuchte, die verunsichert nur.

Aber was wären diese äußeren Lichtzeichen ohne die „intelligente“ Anlagensteuerung? Und hier geht es quasi um die Köpfe um die Sensoren, das Gespür für die Situation von gesellschaftlichen Verläufen, um die Notwendigkeiten und deren Bewertung, um daraus optimale Handlungsmaßnahmen abzuleiten. In der Politik geht es nicht um künstliche Intelligenz oder Programmierung, sondern um menschliches Gespür, um Solidarität, Gerechtigkeit und Teilnahme.

Eine solche Steuerung wünschen wir uns für eine Ampel in der neuen Landesregierung.

 

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