SPD Wernau

In eigener Sache - Wahl des neuen SPD-Landesvorsitz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die SPD im Landkreis Esslingen hat ihre Mitglieder zu einer öffentlichen Vorstellungs- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Mitgliederbefragung zum neuen SPD-Landesvorsitz eingeladen. Ziel war es, den Mitgliedern die Möglichkeit zu geben, die Kandidierenden persönlich kennenzulernen und direkt mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

 
Stadtbücherei – Überholt oder unverzichtbarer Bildungspartner?

Für uns gibt es hier keine Zweifel: Die Stadtbücherei ist aktueller denn je. Im Laufe der Zeit hat sie sich von einer reinen „Bücheraufbewahrungsstätte“ zu einem vielseitigen sozialen Treffpunkt und Lernzentrum entwickelt. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Frau Behr für ihr unermüdliches Engagement. 

Auch wenn nach wie vor das Ausleihen von Büchern den größten Anteil an der Nutzung ausmacht, bietet die Stadtbücherei mittlerweile ein breites Spektrum an Angeboten und Veranstaltungen. Allein im Jahr 2025 wurden über 100 Veranstaltungen organisiert und durchgeführt. Von Medienflohmärkten über die „Spur 1 Modellbau Aktionstage“ mit beeindruckenden 400 Besucher*innen bis hin zu Kindertheateraufführungen ist für jede Zielgruppe etwas dabei. 

Darüber hinaus vermittelt die Stadtbücherei heute essenzielle Medienkompetenzen und erweitert ihren Service um E-Books, Streaming-Dienste und Onleihe-Angebote. Sie bleibt ein Ort der Begegnung, der Bildung und der Kultur – offen für Menschen aller Altersgruppen. Gleichzeitig bietet sie eine ruhige Umgebung sowie die nötige Infrastruktur für konzentriertes Lernen, pflegt den Kontakt zu Schulen und Kitas und bringt Kindern schon frühzeitig Bücher und Lesen näher.

 
„2 x 26 | FASZINATION SPORT“: Benjamin Lau und Tom Weller stellen von diesem Mittwoch an in Wernau aus

Sport ist Emotion, Sport ist Bewegung – auf guter Sportfotografie wird das festgehalten.

Zwei der Besten dieser Zunft, Benjamin Lau und Tom Weller, haben die Ausstellung „2 x 26 | FASZINATION SPORT“ zusammengestellt, für die sie eben jeweils 26 ihrer besten Werke ausgesucht haben – was nach eigener Aussage gar nicht so einfach war.

Die Ausstellung, so ist das Konzept, wandert durch die Sportregion Stuttgart. Nach der Eröffnung Ende Januar in Filderstadt und den Stationen Sersheim und Oberriexingen ist sie nun von diesem Mittwoch, 13. Mai, bis zum 5. Juni 2026 im Quadrium in Wernau zu sehen.

Ein besonderes Highlight bei der Eröffnung der Vernissage waren die persönlichen Einblicke der beiden Fotografen in ihre Arbeit und die Geschichten hinter den Bildern, sowie die musikalische Begleitung durch Martl Jäckel (Violine) und Aron Varda (Schlagzeug) von der Musikschule Wernau.

 
Förderung von Balkonkraftwerken gescheitert

Balkonkraftwerke sind günstig, einfach zu installieren und nutzen freie Balkonflächen. Sie senken den Netzstromverbrauch und amortisieren sich meist innerhalb von zwei bis fünf Jahren, abhängig von Ausrichtung und Eigenverbrauch. Moderne Sets sind nahezu wartungsfrei und flexibel in der Modulanzahl.  
Eine gute Möglichkeit für den Einstieg selbst erneuerbaren Strom zu erzeugen und damit aktiv an der Klimaneutralität der Stadt mitzuwirken. So die Idee! Und so wurde zum Jahresbeginn 2025 dann erstmals das Förderprogramm für Balkonkraftwerke eingeführt.
Ein Problem der Balkonkraftwerke ist die begrenzte Strommenge: Balkonkraftwerke liefern meist nur 600 bis 720 kWh pro Jahr. Montagefehler wie falsche Ausrichtung oder schlechte Befestigung senken den Ertrag und können Sicherheitsrisiken verursachen, etwa bei Sturm. Verschattung durch Gebäude oder Pflanzen verringert ebenfalls die Effizienz.

 
30 Jahre ökumenische Hospizgruppe Wernau – 30 Jahre Begleitung, Zuhören und Dasein

Unter dem Leitsatz „Sterben ist ein Teil des Lebens“ setzt sich die Hospizgruppe seit drei Jahrzehnten dafür ein, dass die letzte Lebensphase würdevoll gestaltet werden kann. Ehrenamtliche begleiten schwer erkrankte Menschen und stehen auch Angehörigen zur Seite – mit Zeit, Gesprächen, Alltagsbegleitung sowie emotionaler und spiritueller Unterstützung. Dieses Engagement ist für viele Betroffene ein unschätzbarer Halt. 

Das Jubiläum wurde mit einem besonderen Abend gefeiert: Gemeinsam mit der Theatergruppe „Dein Theater“ und dem Stück „Ewig und drei Tage“ – einer unterhaltsamen, humorvollen und zugleich tröstlichen Perspektive aufs Älterwerden. Ein Abend, der gezeigt hat, wie wichtig Gemeinschaft, Menschlichkeit und ein offener Blick auf das Leben (und sein Ende) sind.

Wir sagen von Herzen: Glückwunsch zum Jubiläum – und danke für diese wertvolle Arbeit!

 
Wohnraum schaffen

Soziale und nachhaltige Stadtentwicklung als Leitgedanke 
Bezahlbare Wohnungen sind heutzutage absolute Mangelware. Jede Kommune trägt die Verantwortung, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. 
Jahrzehntelang hat sich die Situation verschärft. Nun gilt es, gegenzusteuern und Lösungen zu finden. 
Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, in Adler-Ost III nur Investoren für Mehrfamilienhäuser zu berücksichtigen, die garantieren, dass mindestens 20 % der Wohnungen als Mietwohnungen entstehen. Die Mietpreise sollen sich dabei am sozialen Wohnungsbau orientieren. 
Zwar ist „bezahlbar“ ein dehnbarer Begriff, dennoch ist klar, was gemeint ist: Wohnraum, den sich viele leisten können. Die Herausforderung besteht darin, kostengünstig zu bauen, ohne die Qualität zu vernachlässigen. 

 
„Anne“ Andreas Kenner

Nach 10 Jahren engagierter Politik im Landtag verabschiedet sich Andreas Kenner, der in seinem Wahlkreis von allen nur Anne genannt wird, aus der Fraktion. Seine Zeit im Parlament war geprägt von Einsatz und Leidenschaft für die Belange der Bürgerinnen und Bürger. 
Er sagt von sich selbst, dass an ihm als Sprecher für Jugend und Senioren niemand vorbeikommt. Über alle Fraktionen hinweg ist er bekannt und geschätzt für seine pointierten Reden und seinen württembergischen Humor. Anne hat sich stets für soziale Gerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung eingesetzt; hat sich nie gescheut auch brisante, vor allem sozialpolitische Themen einzubringen. Seine Kolleginnen und Kollegen schätzen nicht nur sein politisches Geschick, sondern auch seine Menschlichkeit und seinen Humor. Ob bei Diskussionen oder entspannten Gesprächen auf der Dachterrasse, Anne hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen anderer gehabt. Er hat es verstanden, Brücken zu bauen und verschiedene Perspektiven zusammenzubringen. Besonders bei der Bearbeitung von Petitionen hat er nachhaltig Akzente gesetzt. Sein Credo:“ Gute Politik wird nicht vom Schreibtisch aus gemacht wird, sondern erfordert den Kontakt zu den Menschen.“ 

 
Würdigung zum 1. Mai

Der 1. Mai ist für uns als SPD Wernau weit mehr als ein freier Tag. Er ist der Tag der Arbeit, der Solidarität und der Anerkennung all jener Menschen, die mit ihrer Arbeit unsere Gesellschaft tragen. Viele Rechte, die heute selbstverständlich erscheinen – gerechte Löhne, Mitbestimmung, Arbeitszeitbegrenzung und Kündigungsschutz – wurden über Jahrzehnte erkämpft.
Gerade deshalb betrachten wir die jüngsten Vorstöße konservativer Parteien mit großer Sorge, den 1. Mai als Feiertag infrage zu stellen und den Kündigungsschutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu lockern. Wer diesen Tag abschaffen oder arbeitsrechtliche Schutzstandards schwächen will, sendet das falsche Signal: nicht mehr Respekt für Arbeit, sondern weniger Sicherheit für Beschäftigte.
Für uns gilt: Der 1. Mai bleibt ein Mahn- und Feiertag der sozialen Demokratie. Wir stehen an der Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – für gute Arbeit, starke Rechte und eine solidarische Gesellschaft.
Wir wünschen allen Wernauer Bürgerinnen und Bürger einen schönen und hoffentlich sonnigen 1. Mai!

 
Kommunale Wärmeplanung

Die kommunale Wärmeplanung ist ein zentrales Konzept für Städte und Gemeinden, um die Wärmeversorgung bis 2045 schrittweise auf erneuerbare Energien umzustellen. Dabei wird der aktuelle Wärmebedarf erfasst und analysiert, welche Möglichkeiten für grüne Energien wie Wärmenetze oder individuelle Lösungen, etwa durch Wärmepumpen, realisierbar sind. 

Kernpunkte der kommunalen Wärmeplanung
Bis spätestens 2028 müssen alle Kommunen einen eigenen Wärmeplan vorlegen. Nach einer detaillierten Bestandsaufnahme folgt eine Potenzialanalyse, aus der verschiedene Szenarien abgeleitet und eine umfassende Wärmewendestrategie entwickelt werden. Dabei geht es in erster Linie darum, den Wärmesektor zu dekarbonisieren, Kosten zu optimieren und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern. Die Planung dient als Basis für zukünftige Entscheidungen über den Ausbau von Wärmenetzen in Wohngebieten, ohne dabei direkte Verpflichtungen für Hausbesitzer einzuführen.