Die sehr kontrovers diskutierten Maßnahmen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit der Bäder greifen. So konnte der Jahresverlust im Vergleich zum Vorjahr um rund 95 000 € verringert werden. Der Anteil des Freibades beträgt davon allerdings gerade mal 14 000,-€. Die sofort beginnende Diskussion um die Rücknahme der kostensenkenden Maßnahmen möchten wir deshalb sehr kritisch führen.
Wir haben es zwar nicht mit Neubauten wie Stuttgart 21 oder dem Berliner Flughafen zu tun, aber die notwendigen Sanierungsmaßnahmen stellen uns vor ähnliche Herausforderungen. Zwischen der Kostenermittlung der Planungsbüros und den tatsächlichen Kosten nach der Ausschreibung klaffen Welten. So geschehen für die Baumaßnahmen Laichlesstaffel, Bergstraße und dem Hochwasserschutz für die Kläranlage.
Regelmäßig stehen wir vor der Entscheidung, die Elternbeiträge für das kommende Kindergartenjahr 2018/2019 festzulegen. Grundlage dafür sind die Empfehlungen des Gemeindetags, Städtetags und der Kirchenleitungen sowie der kirchlichen Fachverbände in Baden-Württemberg. Alle Verbände halten daran fest, 20 % der Kosten durch die Elternbeiträge abzudecken. Das bedeutet für das neue Kindergartenjahr, die Eltern müssen erneut 3% mehr für die Betreuung ihrer Kinder aufbringen.

Nachdem im letzten Monat Lydia Lieb unserem Ortsverein beigetreten ist, freuen wir uns, dass eine weitere sympatische Wernauerin den Weg zur SPD gefunden hat. Wir freuen uns über den Eintritt von Yesim Kavrap in unserem Ortsverein. Herzlich Willkommen, liebe Yesim!
Auch Du hast Interesse an einem Mitwirken? Zögere nicht! Du bist Dir unsicher? Nutze eine Gastmitgliedschaft um dich zu überzeugen! Erst kürzlich hat sich ein Gastmitglied entschlossen, Vollmitglied zu werden und sofort die Funktion eines Beisitzers zu übernehmen. Auf unserer nächsten Sitzung wird ihm das Parteibuch überreicht.
Seit wenigen Wochen sind wir auch auf Facebook vertreten. Sie finden unsere Seite unter „SPD Ortsverein Wernau“. Wir freuen uns auf Ihren Besuch, Ihr Like oder Ihren Kommentar! Gerne können Sie auch über diese Plattform Kontakt zu uns aufnehmen!
Gerhard Kleinböck: „Berufliche Schulen brauchen mehr als nette Schlagzeilen und Lippenbekenntnisse unserer Kultusministerin“
Zum Auftakt der Woche der beruflichen Bildung fordert SPD-Schulexperte Gerhard Kleinböck von der Landesregierung mehr als nur warme Worte für die beruflichen Schulen. Aktuelle Strichproben zeigen, dass der Unterrichtsausfall an beruflichen Schulen seit dem letzten Schuljahr um 20 Prozent gestiegen ist. „Angesichts dieser immer schlechter werdenden Versorgungslage im eigenen Land war der von Kultusministerin Susanne Eisenmann für ihre Kultusministerkonferenz-Präsidentschaft im Jahr 2017 selbst gesetzte Schwerpunkt der beruflichen Bildung nicht mehr als ein Treppenwitz“, resümiert Kleinböck kritisch. In der letzten Legislatur konnte das SPD-geführte Kultusministerium das strukturelle Defizit an den beruflichen Schulen noch halbieren. „Davon ist heute nicht mehr viel übrig geblieben“, stellt Kleinböck ernüchtert fest.
Nach Ansicht des stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Martin Rivoir lässt Verkehrsminister Hermann sämtliche Ambitionen bei seiner Elektrifizierungskonzeption vermissen. „Hermann präsentiert wieder einmal alten Wein in neuen Schläuchen, wenn er bis 2021 nur solche Projekte zur Elektrifizierung vorschlägt, die längst im Bau sind, wie die Südbahn oder die Schönbuchbahn“, kritisiert Rivoir das heute vorgestellte Konzept der Landesregierung.
Vom Eise befreit sind GroKo und Gespräche,
Durch Merkels holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der Lindner, in seiner Schwäche,
zog sich in rauhe Berge zurück...
So oder so ähnlich könnte der Anfang einer aktualisierten Version von Goethes Osterspaziergang aus Faust I lauten. Nach unserem „Fest der Demokratie“, wie unser vorheriger Außenminister Sigmar Gabriel den innerparteilichen Diskurs über eine erneute GroKo-Beteiligung richtig beschrieb, freuen auch wir uns auf die ruhigen und frühlingshaften Ostertage.
Liebe Wernauerinnen und Wernauer,
im Sinne der letzten Zeilen des Original-Osterspaziergangs: „Zufrieden jauchzet groß und klein:
Hier bin ich Mensch, hier darf ichs sein!“ wünscht Ihnen der SPD-Ortsverein Wernau einen guten Start in den Frühling, Erholung und glückliche Stunden im Kreise Ihrer Familie und Freunde, während der Osterfeiertage. Allen kleinen Osterhasen-Fans einen „guten Riecher“ für dessen Verstecke!
Auf unserer Mitgliederversammlung am 22.03.2018 konnten wir mehrere neue Mitglieder begrüßen. Bereits im letzten Jahr verzeichneten wir mit Christoph K. und Niklas Schinzel zwei neue Mitglieder. Kürzlich trat mit Lydia Lieb eine junge Mutter ein, welcher wir auf unserer Mitgliederversammlung ihr Parteibuch überreichen konnten. Herzlich Willkommen, liebe Lydia!

Sehr erfreut sind wir auch über die Umwandlung der Gast- in eine Vollmitgliedschaft von Sebastian Lützen. Nachdem er schon als Gastmitglied die Arbeit des Ortsvereins tatkräftig unterstützte, übernimmt er nun als Beisitzer die Pflege unserer Homepage. Danke für Dein Engagement!
Am Tag unserer Mitgliederversammlung trat eine weitere junge Frau aus Wernau der SPD bei. Wir freuen uns, sie bald kennenlernen zu dürfen. Auch ihr ein herzliches Willkommen!
Mit der Erfahrung unserer langjährigen Mitglieder und dem frischen Wind, der neu eingetretenen, nimmt auch die Erneuerung in unserem Ortsverein Fahrt auf.
Wir freuen uns über jedes neue Mitglied. Tritt auch Du der SPD bei!
dann sind sie nicht auf die Tafeln angewiesen. So Andreas Kenner, der Sprecher der SPD Landtagsfraktion für Jugend, Familie und Senioren, letzte Woche im Landtag bei der aktuellen Debatte zur Situation der Tafeln in Baden-Württemberg.
Handwerksbetriebe und Industrie würden gerne Geflüchtete einstellen, beklagen aber bürokratische Hemmnisse und Hürden, wie er durch zahlreiche Fälle in seinem Wahlkreis wisse. „Bei 1,2 Millionen offenen Stellen heißt Integration, die jungen eingewanderten Menschen mit Bleiberecht gehören in den Arbeitsmarkt, dann sind sie nicht mehr bei der Tafel.“
Im Landtag betonte Kenner, „wer Armut bekämpfen will – und das ist die Aufgabe der nächsten Regierung in Berlin – muss grundsätzliche Fragen beantworten. Wie hoch ist in Zukunft Harz IV? Wie hoch ist in Zukunft der Mindestlohn?“ Wer die Notwendigkeit eines höheren Mindestlohnes bestreitet, „muss mir nicht sagen, er will Armut bekämpfen“.