SPD Wernau

Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum

Wir begrüßen das von der Stadtverwaltung vorgelegte Konzept für die Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum Pfauhausens und Steinbachs ausdrücklich. Der Festplatz im Neckartal bietet genügend Raum für Bühne, Biergarten und Rummel, ohne die Anwohner*innen im Ortskern übermäßig zu belasten. Ebenso unterstützen wir das Finanzierungskonzept, das auf solide Eigenanteile durch Standgebühren, zentralen Getränkeverkauf, Merchandising und Sponsoring setzt. Damit wird deutlich, dass ein attraktives Jubiläumsfest möglich ist, ohne den städtischen Haushalt über Gebühr zu belasten. Ein Anliegen, das uns in der aktuellen finanziellen Lage besonders wichtig ist.

 
Weihnachtsbeleuchtung

Die SPD-Fraktion setzt sich für die Anbringung einer stimmungsvollen Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt ein. Gerade in der dunklen Jahreszeit schafft sie Atmosphäre, fördert das Gemeinschaftsgefühl und trägt dazu bei, dass sich Menschen gerne in unserer Stadt aufhalten. Deshalb sprechen wir uns dafür aus, die Beleuchtung – unter Berücksichtigung eines sparsamen und energieeffizienten Einsatzes moderner LED-Technik - im Rahmen unserer finanziellen Spielräume  zu realisieren und damit ein Signal für ein einladendes und wertschätzendes Miteinander in unserer Stadt zu setzen.

 
Stadt verurteilt mutwillige Beschädigung eines Baumes

Anfang November wurde der in diesem Jahr von der Stadtverwaltung gemeinsam mit der Herrenorganisation der Ahmadiyya Gemeinde gepflanzte Baum am Weltjugendtagskreuz mutwillig von einer bislang unbekannten Person abgesägt. Der Baum war als sichtbares Zeichen des friedlichen Miteinanders, des Respekts und der Verbundenheit in unserer Stadtgesellschaft gedacht. Die Übergabe erfolgte im April 2025 im interreligiösen Rahmen, was die Symbolik des Baumes unterstrich.

Bürgermeisterin Christiane Krieger, die Fraktions- und Gruppierungsvorsitzenden des Wernauer Gemeinderats und die Spender der Ahmadiyya Gemeinde zeigen sich von der Tat betroffen. Die Stadtverwaltung hat Strafanzeige gestellt.

Als Reaktion auf den Vorfall wird von der Stadtverwaltung in Abstimmung mit der Ahmadiyya Gemeinde zeitnah ein neuer Baum gepflanzt werden. Damit wird ein bewusstes Zeichen gesetzt, dass Zusammenhalt stärker ist als Ausgrenzung oder Hass.

 
Barrierefreiheit – Teuer und wenig populär?

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Damit wird die Barrierefreiheit zu einem Thema, das uns direkt in den Gemeinden vor Ort – früher oder später - alle angeht. Aber so richtig angekommen ist das in unserer Stadt noch nicht immer und überall. Auch dort, wo man es partiell gut meint, erkennt man schnell, wie viel Geld manchmal unnötiger Weise verbrannt wird. So wurde z.B. in der Turnhalle der Teckschule eine behindertengerechte Toilette für viel Geld eingebaut, die für Rollstuhlfahrer schlicht nicht nutzbar ist.

 
Seniorennachmittag in Wernau

Kaffee, Kuchen und kurzweilige Unterhaltung gab es auch dieses Jahr wieder in der Stadthalle beim Seniorennachmittag. Traditionell startete der Nachmittag mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und nach der Begrüßung durch Frau Bürgermeisterin Krieger führte Bernhard Bitterwolf launig durchs Programm. Dabei verschonte er auch die anwesenden Abgeordneten und uns Gemeinderät*innen nicht. Zur allgemeinen Erheiterung traten die Abgeordneten gegen die Bürgermeisterin und Gemeinderät*innen beim "Schnelldenken" gegeneinander an.

 
Richtigstellung Baugebiet Ulrichstraße / Max-Eyth-Straße

Aus unserem Beitrag Im WAZ vom 17. Oktober 2025 konnte man ableiten, dass das Baugebiet Ulrichstraße Ost / Max-Eyth-Straße zum Verkauf stünde. Das war nicht richtig. Dieses Gebiet befindet sich derzeit erst in einem Planfeststellungsverfahren. Für den Bebauungsplan sind im Anschluss noch weitere Gutachten erforderlich. Eine Veräußerung der Flächen steht deshalb in naher Zukunft nicht zur Debatte. Wir bitten daher davon abzusehen, die Eigentümer des Geländes wegen einer Veräußerung von Bauflächen anzufragen.

 
Mehr Anerkennung für das Ehrenamt

Das Ehrenamt in unserer Gesellschaft soll stärker gewürdigt werden. Daher wird der Landkreis die Ehrenamtskarte einführen. Wir in Wernau beteiligen uns daran. Inhaber*innen der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg erhalten im Hallenbad und Freibad der Stadt Wernau (Neckar) einen ermäßigten Eintritt. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 20.10. beschlossen.  Auch außerhalb unserer Stadt gibt es Kommunen, bei denen die Ehrenamtskarte dann auch für Inhaber*innen aus Wernau gilt. Berechtigte können die Karte bei der Landkreisverwaltung beantragen. 
Darüber hinaus wurde von der Bundesregierung ein Gesetzentwurf mit gleicher Zielrichtung vorgelegt. Hier werden insbesondere Steuerfreibeträge für ehrenamtlich Engagierte angehoben und zudem Erleichterungen für gemeinnützige Vereine ins Auge gefasst.

Für den Ortsverein: Henrik Burda    Für die Gemeinderatsfraktion: Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht

 
Sporthalle Neckartal wird saniert

Die Sporthalle im Neckartal hat unter den Folgen eines Brandes gelitten.  Klug, dass die Stadt dieses Risiko seinerzeit versichert hat. Daneben war schon zuvor geplant, die Halle zu sanieren. Die geplanten Sanierungskosten haben vormals nicht berücksichtigt, dass der Hallenboden in hohem Maße modernisierungsbedürftig und die Fußbodenheizung schon sehr in die Jahre gekommen ist. Der Gemeinderat hat nun entschieden, den Boden der Halle auf den neusten technischen Stand – in  Form eines Schwingbodens - zu bringen und im Zuge dessen auch die Fußbodenheizung auszutauschen. Dies erhöht die geplanten Kosten nochmals um ca. 240.000 Euro auf dann ca. 2,86 Mio. Euro.  Wir sehen am Beispiel der Sporthalle Neckartal, dass die Baukosten eines solchen Projektes nur die eine Seite der Medaille sind, die laufenden jährlichen Gesamtkosten als die andere Seite der Medaille, ein weitaus größeres Problem darstellen. Daher fließt diese Erkenntnis bei uns von der SPD-Fraktion auch in die Entscheidungsfindung in Zusammenhang mit einer neuen Sporthalle in Wernau ein.

Für die SPD-Gemeinderatsfraktion: Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht     Für den SPD-Ortsverein: Henrik Burda

 
Es wird gebaut in Wernau

Die Innenraumverdichtung ist ein Konzept, das von der SPD-Fraktion gegenüber etwa der Erschließung weiterer Baugebiete in Randzonen von Wernau favorisiert wird. Nun hat es sich im Gebiet Ulrichstraße, Max-Eyth-Straße, Kirchheimer Straße (Flächen der früheren Gärtnerei Thumm und neben dem Autohaus Sobeck) ergeben, dass die Eigentümer bereit wären, diese Fläche als Baugebiet „Ulrichstraße Ost“ zu verkaufen. Daneben ist noch ein kleineres Grundstück vorgesehen, das über die Röntgenstraße zu erschließen wäre und als „Ulrichstraße West“ betitelt wird. Wir freuen uns, dass in einer Zeit, in der ansonsten viel zu wenig gebaut wird, wir in Wernau diesem Trend entgegenwirken. 

Für die SPD-Gemeinderatsfraktion: Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht     Für den SPD-Ortsverein: Henrik Burda