SPD Wernau

Solide Haushaltsplanung sicherstellen

Angesichts der angespannten Haushaltslage setzt sich die SPD-Fraktion für eine solide, verantwortungsvolle Finanzplanung ein. Wir müssen Prioritäten setzen und auf größere freiwillige Investitionen verzichten, um die finanzielle Handlungsfähigkeit Wernaus langfristig zu sichern. Unser Ziel ist es, unverzichtbare Pflichtaufgaben zuverlässig zu erfüllen, bestehende Strukturen zu stabilisieren und gleichzeitig den Haushalt nicht weiter zu belasten. Nachhaltigkeit beginnt für uns mit einem Haushalt, der ehrlich, realistisch und generationengerecht aufgestellt ist.

 
Neukonzeptionierung des Flächenmanagements auf dem Bergfriedhof

Die zunehmende Zahl ungenutzter Flächen auf dem Bergfriedhof zeigt deutlich, dass unser bisheriges Friedhofskonzept nicht mehr den aktuellen Bedürfnissen entspricht. Die SPD-Fraktion spricht sich daher für eine umfassende Neukonzeptionierung aus, die Raum für moderne Bestattungsformen schafft, Flächen effizienter nutzt und die Pflegekosten langfristig reduziert. Ziel muss ein zukunftsfähiger, würdevoller und zugleich funktionaler Friedhof sein, der den veränderten Anforderungen unserer Bürger*innen gerecht wird.

 
Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum

Wir begrüßen das von der Stadtverwaltung vorgelegte Konzept für die Feierlichkeiten zum 750-jährigen Jubiläum Pfauhausens und Steinbachs ausdrücklich. Der Festplatz im Neckartal bietet genügend Raum für Bühne, Biergarten und Rummel, ohne die Anwohner*innen im Ortskern übermäßig zu belasten. Ebenso unterstützen wir das Finanzierungskonzept, das auf solide Eigenanteile durch Standgebühren, zentralen Getränkeverkauf, Merchandising und Sponsoring setzt. Damit wird deutlich, dass ein attraktives Jubiläumsfest möglich ist, ohne den städtischen Haushalt über Gebühr zu belasten. Ein Anliegen, das uns in der aktuellen finanziellen Lage besonders wichtig ist.

 
Weihnachtsbeleuchtung

Die SPD-Fraktion setzt sich für die Anbringung einer stimmungsvollen Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt ein. Gerade in der dunklen Jahreszeit schafft sie Atmosphäre, fördert das Gemeinschaftsgefühl und trägt dazu bei, dass sich Menschen gerne in unserer Stadt aufhalten. Deshalb sprechen wir uns dafür aus, die Beleuchtung – unter Berücksichtigung eines sparsamen und energieeffizienten Einsatzes moderner LED-Technik - im Rahmen unserer finanziellen Spielräume  zu realisieren und damit ein Signal für ein einladendes und wertschätzendes Miteinander in unserer Stadt zu setzen.

 
Stadt verurteilt mutwillige Beschädigung eines Baumes

Anfang November wurde der in diesem Jahr von der Stadtverwaltung gemeinsam mit der Herrenorganisation der Ahmadiyya Gemeinde gepflanzte Baum am Weltjugendtagskreuz mutwillig von einer bislang unbekannten Person abgesägt. Der Baum war als sichtbares Zeichen des friedlichen Miteinanders, des Respekts und der Verbundenheit in unserer Stadtgesellschaft gedacht. Die Übergabe erfolgte im April 2025 im interreligiösen Rahmen, was die Symbolik des Baumes unterstrich.

Bürgermeisterin Christiane Krieger, die Fraktions- und Gruppierungsvorsitzenden des Wernauer Gemeinderats und die Spender der Ahmadiyya Gemeinde zeigen sich von der Tat betroffen. Die Stadtverwaltung hat Strafanzeige gestellt.

Als Reaktion auf den Vorfall wird von der Stadtverwaltung in Abstimmung mit der Ahmadiyya Gemeinde zeitnah ein neuer Baum gepflanzt werden. Damit wird ein bewusstes Zeichen gesetzt, dass Zusammenhalt stärker ist als Ausgrenzung oder Hass.

 
Barrierefreiheit – Teuer und wenig populär?

Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Damit wird die Barrierefreiheit zu einem Thema, das uns direkt in den Gemeinden vor Ort – früher oder später - alle angeht. Aber so richtig angekommen ist das in unserer Stadt noch nicht immer und überall. Auch dort, wo man es partiell gut meint, erkennt man schnell, wie viel Geld manchmal unnötiger Weise verbrannt wird. So wurde z.B. in der Turnhalle der Teckschule eine behindertengerechte Toilette für viel Geld eingebaut, die für Rollstuhlfahrer schlicht nicht nutzbar ist.

 
Seniorennachmittag in Wernau

Kaffee, Kuchen und kurzweilige Unterhaltung gab es auch dieses Jahr wieder in der Stadthalle beim Seniorennachmittag. Traditionell startete der Nachmittag mit einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr und nach der Begrüßung durch Frau Bürgermeisterin Krieger führte Bernhard Bitterwolf launig durchs Programm. Dabei verschonte er auch die anwesenden Abgeordneten und uns Gemeinderät*innen nicht. Zur allgemeinen Erheiterung traten die Abgeordneten gegen die Bürgermeisterin und Gemeinderät*innen beim "Schnelldenken" gegeneinander an.

 
Richtigstellung Baugebiet Ulrichstraße / Max-Eyth-Straße

Aus unserem Beitrag Im WAZ vom 17. Oktober 2025 konnte man ableiten, dass das Baugebiet Ulrichstraße Ost / Max-Eyth-Straße zum Verkauf stünde. Das war nicht richtig. Dieses Gebiet befindet sich derzeit erst in einem Planfeststellungsverfahren. Für den Bebauungsplan sind im Anschluss noch weitere Gutachten erforderlich. Eine Veräußerung der Flächen steht deshalb in naher Zukunft nicht zur Debatte. Wir bitten daher davon abzusehen, die Eigentümer des Geländes wegen einer Veräußerung von Bauflächen anzufragen.

 
Mehr Anerkennung für das Ehrenamt

Das Ehrenamt in unserer Gesellschaft soll stärker gewürdigt werden. Daher wird der Landkreis die Ehrenamtskarte einführen. Wir in Wernau beteiligen uns daran. Inhaber*innen der Ehrenamtskarte Baden-Württemberg erhalten im Hallenbad und Freibad der Stadt Wernau (Neckar) einen ermäßigten Eintritt. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 20.10. beschlossen.  Auch außerhalb unserer Stadt gibt es Kommunen, bei denen die Ehrenamtskarte dann auch für Inhaber*innen aus Wernau gilt. Berechtigte können die Karte bei der Landkreisverwaltung beantragen. 
Darüber hinaus wurde von der Bundesregierung ein Gesetzentwurf mit gleicher Zielrichtung vorgelegt. Hier werden insbesondere Steuerfreibeträge für ehrenamtlich Engagierte angehoben und zudem Erleichterungen für gemeinnützige Vereine ins Auge gefasst.

Für den Ortsverein: Henrik Burda    Für die Gemeinderatsfraktion: Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht