Nachdem wir ein sehr erfolgreiches Programm -„Gut alt werden in Wernau“ - unter weiter Beteiligung der hiesigen Bürger*innen initiiert und durchgeführt haben, würde es uns gut zu Gesicht stehen, ein entsprechendes Programm unter dem Arbeitstitel - „Gut jung sein in Wernau“ - aufzulegen. Dieser Ansatz, einst formuliert vom Leiter des Jungendhauses, Holger Kaufhold, müßte unter vornehmlicher Beteiligung von Kindern und Jugendlichen umgesetzt werden. Hier haben wir ohnehin noch Aufgaben zu erledigen. Wir als SPD-Fraktion werden für das Haushaltsjahr 2024 den Antrag stellen, zunächst – ganz bescheiden- das umzusetzen, was die Gemeindeordnung in §41a ohnehin vorschreibt: Jugendliche müssen und Kinder sollen beteiligt werden bei allen Angelegenheiten der Stadt, die sie betreffen. Flankierend unterstützen wir den Antrag der Freien Wähler, 6000 EUR für ein Projekt bzw. für Projekte auszuloben, die Jungendliche und Kinder unserer Stadt initiieren und durchführen sollen.

Landtagsvizepräsident Daniel Born bei der SGK Kreis Esslingen in Wernau
Wohnen muss jeder und es ist eine wesentliche soziale Frage unserer Zeit. Da auch uns Wernauer Sozialdemokraten, im Ortsverein wie auch im Gemeinderat, dieses Thema sehr beschäftigt, sei es über den sozialen Wohnungsbau, Unterbringung von Geflüchteten oder behindertengerechtes Wohnen waren wir sehr froh, dass die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik im Kreis Esslingen bei Ihrer in Wernau stattgefundenen Mitgliederversammlung den Vizepräsidenten des baden-württembergischen Landtages und wohnungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Daniel Born ins Restaurante Da Luigi eingeladen hat.
Wir stellen den Antrag, dass der Gemeinderat einen Ältestenrat bildet. Mit der Beratung beim Erstellen der Tagesordnung und des Gangs der Verhandlungen im Gemeinderat unterstützen die Fraktionen den Bürgermeister, haben die Möglichkeit mitzugestalten und übernehmen einen Teil der Verantwortung für die Gewichtung der Themen.
Die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen und die Berücksichtigung ihrer Bedürfnisse bei allen Entscheidungen ist gesetzlich verankert. Deutschland hat die UN-Kinderrechtskonvention ratifiziert und die wesentlichen Bestandteile auch in nationales Recht umgesetzt. Danach sind Kommunen verpflichtet, bei allen Entscheidungen die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen zu berücksichtigen und diese weitgehend bei Entscheidungen einzubinden. Damit das, was beschlossen wurde, auch gelebt wird, wurden Anreizsysteme entwickelt, die die Umsetzung unterstützen sollen. Wir beantragen daher, dass Wernau an diesem bundesweiten Programm teilnimmt und die damit verbundene offizielle Auszeichnung als „Kinderfreundliche Kommune" anstrebt.
Neben der ökologischen Funktion übernehmen öffentliche Grünanlagen auch soziale Funktionen. In dem neuen Wohnquartier Adler-Ost /Katzenstein haben sich Architekten und Landschaftsplaner viele Gedanken zu solchen Grünflächen gemacht, die angesichts der dichten Bebauung heute einen anderen Stellenwert bekommen. Und auch in älteren Stadtvierteln entstehen immer mehr grüne Ruhepunkte. Grünflächen sind Orte der Begegnung und werden nicht nur angelegt, um die Stadt zu verschönern. Sie bergen aber durchaus auch Konfliktpotential. Nicht alle Nutzer dieser Flächen benehmen sich rücksichtsvoll und angemessen. Aber so gut wir den Ärger über Lärm und Müll nachvollziehen können, so wenig halten wir ein Betretungsverbot für eine angemessene Antwort auf das Fehlverhalten einiger weniger. Wenigstens nicht ohne andere Maßnahmen versucht zu haben.
Zutaten:
- einen großen Löffel Herzenswärme
- eine Packung Liebe
- eine Prise Vorfreude
- ein Pfund Versöhnlichkeit
- 100 Gramm Besinnlichkeit
- eine Handvoll guter Wünsche
Zubereitung:
Alle Zutaten ins Herz füllen, gut mischen und mit lieben Menschen teilen.
Wir bedanken uns für das Engagement der Wernauerinnen und Wernauern, welche sich sozial und ehrenamtlich für das Allgemeinwohl und die Lebensqualität in unserer Stadt engagieren.
Wir bedanken uns auch bei unseren SPD-Mitgliedern, welche unseren Ortsverein nach ihren Möglichkeiten lebendig und aktiv mitgestalten und Aktionen, wie Infostände, die Rosenaktion zum Weltfrauentag, unseren Stand bei der Spielstraße des KIWI im Herbst oder nicht zuletzt die Verteilung der Wernauer SPD-Kalender erfolgreich unterstützen.
Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie besinnliche und glückliche Weihnachtsfeiertage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2023!
Ihr SPD Ortsverein Wernau
Henrik Burda

Vor 10 Jahren ist Heinz Sauerbeck aus persönlichen Gründen, vorzeitig aus dem Gemeinderat ausgeschieden. Verabschiedet wurde er u.a. so: „Durch Dein Ausscheiden müssen wir nun nicht in Trauer verfallen, denn eine sicherlich würdige Nachfolge in der Person von Petra Binz wird Deinen Platz ausfüllen. Anders ausfüllen als Du, als Frau und mit ganz anderen Eigenschaften als Du. Das wird spannend und wir freuen uns darauf“.
Der Wechsel wurde spannend und wir als Fraktion und SPD-Ortsverein können uns freuen, jetzt Petra für ihren inzwischen 10-jährigen ehrenamtlichen Einsatz herzlich gratulieren zu können.
Petra hat nicht nur durchgehalten sondern mit viel Engagement dieses Amt seither begleitet und wird es so auch weiter tun, nun als Fraktionsvorsitzende. Sie ist eine bereichernde Fraktionskollegin und wir haben Petra als eine Persönlichkeit kennen gelernt, die ihre Ansichten verteidigt und sich nur durch schlagkräftige Fakten umstimmen lässt. Das macht sie zu einer konstruktiven Mitstreiterin bei der fraktionellen Entscheidungsfindung. Ihre Kreativität gepaart mit Kompromissfähigkeit waren und bleiben die Basis für immer lebendige Diskussionen in der Fraktion. Kompromissfähigkeit ist eine tragende Säule unserer Demokratie, was zu einem guten interfraktionellem Klima im Gemeinderat beiträgt. Dies zu pflegen ist auch Petras Anliegen. Oberflächlichkeit ist ihr fremd und ein Dorn im Auge. Ihre Schwerpunktthemen sind die Schulen, bezahlbares Wohnen und Betreuung von Jugend und Senioren, und nicht nur nebenbei unsere Bäderlandschaft. Für vorliegende Entscheidungen zu diesen Themenfeldern war ihr Kriterium, eine möglichst sozial ausgewogene Lösung zu finden.
Privat hat Petra immer ein Ohr, und wo möglich auch Hände für Menschen, die gerade auf der Schattenseite des Lebens stehen oder deren Möglichkeiten nicht ausreichen, um selbst ihre Probleme zu lösen. Wir danken Petra herzlich für ihr immer konstruktives Mitwirken in unserer Fraktion und, dass sie auch in der Zeit mit persönlich schwierigen Herausforderungen an Bord geblieben ist. Wir wünschen ihr weiter viel Kraft aber auch Freude und Erfüllung bei diesem, nicht immer einfachen, von Vielfalt geprägtem und zeitaufwendigem Dienst.
Ein erstes Gutachten der Stadt, bezogen auf die Nutzung von Solarenergie im Bereich des städtischen Eigentums, kam zu erfreulich positiven Ergebnissen. So ergeben sich bei den meisten der untersuchten Gebäude enorme Energiegewinne durch Nutzung von Sonnenkraft. Die Investitionskosten für solche Solarzellen und deren Installation rechnen sich schon innerhalb weniger Jahre. Hier ist die Einsparung durch Vermeidung klimaschädlicher Abgase, die ansonsten für die Gewinnung von Elektrizität entstehen würden, noch gar nicht mit eingerechnet. Wir begrüßen diese Maßnahme als richtige Investition in die Zukunft ausdrücklich und freuen uns über eine zeitnahe Umsetzung.
Am vergangenen Sonntag war es soweit. Das erste Wernauer Spielefest für Kinder und Familien konnte stattfinden und auch das Wetter spielte letztlich mit. An jeder Station konnte man bei den Wernauer Vereinen aktiv werden und erhielt einen Stempel auf die Stempelkarte, die man anschließend gegen ein Eis eintauschen konnte. Beim DRK-Ortsverein konnten beispielsweise Teddybären gerettet werden und beim SPD-Ortsverein Wernau konnte man seiner Kreativität beim Gestalten von Buttons freien Lauf lassen. Ein Dank an die Organisatoren um das Jugendhaus KIWI und der Stiftung Tragwerk und die beteiligten Vereine. Beim nächsten Spielefest sind wir auf jedem Fall auch wieder mit dabei.
