Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die unserer Kandidatin Petra Binz und unseren Kandidaten Wolfgang Sieler und Karl-Heinz Neumann ihr Vertrauen geschenkt haben.
Leider konnte der Stimmenverlust durch das nicht mehr Kandidieren unseres bisherigen weiteren Fraktionsmitgliedes Henriette van der Veken, durch neue hervorragende Kandidatinnen und Kandidaten nicht ausgeglichen werden.
Auf dem SPD-Kreisparteitag am vergangenen Samstag im Wernauer Quadrium, wurden drei SPD-Frauen aus unserem Ortsverein, als Kandidatinnen für den Kreistag einstimmig nominiert, Henriette van der Veken, Petra Binz und Petra Koemstedt. Darüber freuen wir uns sehr und wünschen ihnen am Wahltag 25. Mai viel Erfolg.
Wir sind überzeugt, dass soziale Kommunalpolitik auch bei knappen Kassen möglich ist. Wir wollen die richtigen Schwerpunkte setzen. Wer etwas nicht will, sucht nach Begründungen, wer es will sucht nach Lösungen. Unser Ziel bleibt die familienfreundliche, bürgernahe Weiterentwicklung unserer Stadt. Mit Blick auf den demographischen Wandel gilt es nach Lösungen zu suchen um Lebensqualität zu erhalten und zu verbessern. Darin sehen wir unsere Verantwortung!
Wenn man die Geschichte der Lärmsanierung entlang der Bahnstrecke in Wernau Revue passieren lässt, so wird gerade daran deutlich wie wichtig das Vorhandensein von politischen Parteien in Kommunen ist. Bereits im August 2009 haben wir als SPD-Fraktion das Thema mit der damaligen Staatssekretärin im Verkehrsministerium und unsere Bundestagsabgeordnete, Karin Roth (SPD) vor Ort, mit den Anwohnern diskutiert (s. Archiv: 2009/08 Lärmschutz im Neckartal). Gerade diese SPD-Abgeordnete war es, die den Durchbruch für die Lärmsanierung bei der Bahn für Wernau erreicht hat, auch wenn sich das andere gerne auf ihre Revers heften möchten. Das Thema der „Flüsterbremsen“, muss für neue Güterwaggons bereits durch europäisches Gesetz umgesetzt werden. Auch das geht nicht ohne die politischen Parteien. Deshalb werben wir bei der diesjährigen Kommunal- und Europawahl um Ihre Stimme für die SPD.
Wir haben in diesem Jahr wieder ein erhebliches Investitionsprogramm eingeplant, das wir gemeinsam beschlossen haben. Wir von der SPD-Fraktion sehen darin kein luxuriöses Wunschprogramm sondern Notwendigkeiten, um Substanzielles zu erhalten und weiter zu entwickeln.
Daran kann die Wohnqualität und Attraktivität der Stadt gemessen werden. Leider führt das aus Mangel der dafür erforderlichen Einnahmen zwangsläufig zu einer höheren Verschuldung, wie sie für 2014 ausgewiesen ist.
Häufig werden bei dem permanenten Kostendruck, die über die Pflichtaufgaben hinausgehenden Aufgaben nur zu bereitwillig vergessen oder weggeschoben. Es gibt auch bei schwierigen finanziellen Situationen immer die Möglichkeit unterschiedliche Schwerpunkte zu setzen. Wer bestimmte Dinge nicht will, sucht nach Begründungen, wer sie will, sucht nach Wegen. Darauf wollen wir achten!
Es gibt kein Handlungsfeld ohne sozialpolitische Relevanz.
Sprachlos sind sie nicht, unsere Kinder mit ausländischen Wurzeln aber sie benötigen Hilfe, sich die deutsche Sprache so anzueignen, dass sie bei den schulischen Anforderungen nicht auf der Strecke und in der Folge ihr Leben lang Benachteiligte bleiben. Dies betrifft inzwischen nicht nur Kinder mit ausländischen Wurzeln sonder leider auch Kinder aus deutschen Elternhäusern.
Diese Hilfe gewähren nun seit 40 Jahren ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, denen wir auf diesem Wege unseren Dank aussprechen wollen. Dank gebührt vor allen denen, die durch ihren engagierten Einsatz die Sprachförderung über 40 Jahre am Leben erhielten und denen es immer wieder gelungen ist Menschen für diese Aufgabe zu begeistern. Sie alle tun ein Werk der Liebe an Benachteiligten unserer Gesellschaft.
Das war und ist immer ein Anliegen der SPD-Fraktion gewesen, weshalb sie sich schon vor vielen Jahren für das heute, KIWI genannte Jugendhaus eingesetzt hat und weiter einsetzt. Als 2010 eine wild errichtete Bikerstrecke entfernt werden musste war uns klar, dass hier Jugendliche motiviert werden können, selbst Hand anzulegen und kreativ zu sein.
Daraus entstand unser Antrag an die Stadtverwaltung nach einer Möglichkeit Ausschau zu halten wo und wie eine Realisierung möglich wäre. Auch wenn es nun 3 Jahre gedauert hat und manche Hürden zu überwinden bzw. Kontakte zu knüpfen waren, können wir nun miteinander auf ein tolles kommunenübergreifendes Ergebnis stolz sein, das am Samstag seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Danke an alle die daran geglaubt und mit ihrem zeitlichen und manuellen Engagement zum Umsetzen der Idee beigetragen haben.