bei der SPD Wernau! Hier finden Sie alle Informationen über unseren Ortsverein, die Tätigkeit unserer Gemeinderatsfraktion, aktuelle Termine, Ansprechpartner und Links die Sie zur Kreis-, Landes- oder Bundes- SPD weiterleiten. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben oder sich für ein ganz spezielles Thema interessieren sprechen Sie uns an. Wir beantworten Ihre Fragen gerne.
Haben Sie Interesse an der Politik der SPD in der Gemeinde, im Kreis auf Landes- oder Bundesebene? Dann laden wir Sie herzlich ein, an einer unserer Sitzungen oder bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen teilzunehmen um uns, unsere Arbeit, unsere Ziele und Schwerpunkte näher kennenzulernen. Unter dem Menue KONTAKT finden Sie alle Ansprechpartnerinnen und -partner des Ortsvereines oder der Gemeinderatsfraktion.
Gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt aktiv mit. Unsere Stadt braucht mehr SPD!
Wir sind eine alternde Gesellschaft. Mit allem, was mit dem älter werden verbunden sein kann, beschäftigt sich VERA: „Vernetzt und aktiv in Wernau“. Diese Initiative hat das Ziel, dass sich Menschen ab 60 Jahren in Wernau wohlfühlen, selbstbestimmt leben und in ihrer Stadt gut alt werden können. In der letzten Gemeinderatsitzung am 23. Februar 2026 hat die VERA-Koordinatorin, Frau Cornelia Frey, über die Arbeit dieser Initiative berichtet. Vor wenigen Monaten hat Frau Frey diese 50%- Stelle angetreten, bewährtes übernommen und ist nun dabei auch neue umfangreiche Angebote zu etablieren und zu planen. Genaueres kann man der Homepage von VERA (https://www.vera-in-wernau.de/) entnehmen.
Doch das Ganze soll keine Einbahnstraße, wie z.B. bei einem Dienstleistungsunternehmen, sein. Es gilt auch ehrenamtliches Engagement zu wecken, so dass sich Jung und Alt bei der Gestaltung der jeweiligen Angebote einbringen sollen und können. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass dabei die Vernetzung mit bestehenden Strukturen eine wichtige Rolle spielt. So wird zum Beispiel beim Thema Sport im Alter die Verbindung zu Wernauer Sportvereinen, beim Thema „Singen“ die Verbindung zu Wernauer Gesangvereinen gesucht. Geplant ist für dieses Jahr, neben vielen anderen Aktivitäten, eine große Informationsveranstaltung zum Thema „Wohnen im Alter“. Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat zeigten sich sehr beeindruckt von dieser Initiative und dem Wirken von Frau Frey.
Bis Aschermittwoch regieren nun die Narren unsere Stadt – danach versuchen Stadtverwaltung und Gemeinderat wieder ihr Glück. Der SPD-Ortsverein Wernau und die SPD-Fraktion im Gemeinderat wünschen allen Wernauer Bürgerinnen und Bürgern eine glückselige Fasnet!
Wir haben in unserer Haushaltsrede in der letzten Gemeinderatssitzung Anträge gestellt, zu denen die Stadtverwaltung jeweils Stellung genommen hat:
Barrierearme Stadt
Wir haben den Antrag eingereicht in Wernau möge man einen Inklusionsbeirat einrichten. Diesem Anliegen wurde verwaltungsseitig nicht direkt Rechnung getragen. Die Stadtverwaltung hat jedoch vorgeschlagen, zu größeren Bauvorhaben behinderte Menschen hinzuzuziehen. Hinzu kommt, dass man sich zukünftig im Sozialausschuss des Gemeinderates schwerpunktmäßig mit dem Thema „barrierearme Stadt“ beschäftigen will. Wir haben uns als Fraktion mit diesem Vorschlag der Stadtverwaltung einverstanden erklärt und freuen uns sehr, dass es hier in absehbarer Zeit zu Fortschritten kommen wird. Wir meinen, das sind wir der großen Anzahl älter werdenden Menschen und den Menschen mit Behinderung schuldig.
In vielen Bereichen können wir als SPD uns mit anderen Fraktionen des Gemeinderates solidarisch erklären. So wurde z.B. von der CDU-Fraktion angeregt, man solle das örtliche DRK mit einem feststehenden Betrag unterstützen. Angesichts der steigenden Kosten und der sinkenden Einnahmen des DRK und der enormen Bedeutung dieser Institution für die Stadt, haben wir uns diesem Ansinnen angeschlossen. Die Freien Wähler können wir ebenfalls unterstützen, wenn sie der Ansicht sind, dass wesentliche Kosten im Haushalt nicht eingeplant wurden, es aber für die anstehenden Vorhaben schwierig ist, mit dieser enormen Unsicherheit verantwortungsvoll Entscheidungen treffen zu können. Gemeint sind hier zum Beispiel die Kosten für die Umsetzung einer Ganztagesschule auf dem Schulgelände des Katzensteins, die Kosten für den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Katzenstein und die anstehenden Sanierungen bei den bestehenden Kindertagesstätten, insbesondere in kirchlicher Trägerschaft. Verwaltungsseitig wurde uns zugesichert, man erhalte diese Daten etwa zur Jahresmitte. Apropos Kindertagesstätten. Die Bürgerliste beantragte hierzu einen „runden Tisch“, der Perspektiven aufzuzeigen vermag, wenn, wie sich abzeichnet, es zu Veränderungen in der Trägerschaft und den Standorten der Kindertagesstätten kommen sollte. Auch diesem Ansinnen konnten wir zustimmen. Sollte es nun tatsächlich, was wir für wenig wahrscheinlich halten, einen Spielraum für ergänzende Freiwilligkeitsleistungen geben, so hoffen wir von der SPD, dass in absehbarer Zukunft eine Prioritätenliste für diese freiwilligen Vorhaben der Stadt im Gemeinderat einvernehmlich erarbeitet wird.
Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Krieger,
Sehr geehrte Vertreter*Innen der Presse,
Sehr geehrte Zuhörerinnen und Zuhörer,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
„Kommunalfinanzen im Krisenmodus“
„Historische Haushaltsdefizite“
„Kommunen sind am Limit“
„Städte und Gemeinden stehen unter Druck“
Das sind die Schlagzeilen, die uns 2025 begleitet und die Haushaltsberatungen in den letzten Monaten geprägt haben.
In keinem Haushalt in der Vergangenheit war viel Spielraum für Gestaltung. Jedenfalls nicht, solange ich dabei bin. Immer ging es in erster Linie darum Standards und Infrastruktur zu erhalten. Immer mussten Prioritäten gesetzt werden. Das ist also nichts Neues. Neu ist, wie dramatisch sich die Situation verschärft hat. Da tröstet es kaum, dass auch andere Kommunen mit diesen Herausforderungen kämpfen.
Heute verabschieden wir einen Haushalt mit einem Defizit von 4,4 Millionen Euro. Und ging Frau Bürgermeisterin Krieger bei der ersten Einbringung des Haushalts noch davon aus, dass wir erstmals seit vielen Jahren Kredite für Investitionen aufnehmen müssen, hat sich die Lage in den letzten Wochen ein wenig entspannt.
Wir möchten die Gelegenheit zum Jahresbeginn nutzen, uns bei den Bediensteten der Stadt für ihr Engagement zu bedanken. Für alle wird dies insbesondere deutlich sichtbar am Blumenschmuck, der auch unsere Kirchheimer Straße in hohem Maße aufwertet. Ein Genuss nicht nur für Wernauer*innen sondern auch grundsätzlich eine Werbung für unsere Stadt. Auch die Mitarbeiterinnen unseres Bürgerbüros verhalten sich freundlich und zuvorkommend, wenn Einwohner*innen mit der Verwaltung in Kontakt treten wollen. Vieles zeigt sich aber auch im Kleinen, wenn wir als Fraktion von der Verwaltung für die Vorbereitung unserer Entscheidungen im Gemeinderat Informationen benötigen. All dies, auch in dieser hohen Qualität, ist aus unserer Sicht nicht selbstverständlich. Daher sagen wir: „Danke“!
Im städtischen Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2026 ist ein Investitionszuschuss an den TSV Wernau in Höhe von 100.000 Euro für den Neubau einer Turnhalle vorgesehen. Für den Bau dieser Halle werden in den Jahren 2027 bis 2029 weitere Zuschüsse in Höhe von ca. 4,9 Millionen Euro erforderlich. Die laufenden Betriebskosten, die Personalkosten und die Kosten für notwendige Instandhaltungen sind dabei noch nicht berücksichtigt.
Darüber hinaus sind im Haushaltsplan weitere Pflichtleistungen der Stadt noch nicht eingepreist bzw. können gar nicht mit hinreichender Präzision geplant werden. Dies betrifft unter anderem anstehende Sanierungsmaßnahmen von Kindertagesstätten, den Neubau einer Kindertagesstätte oder Maßnahmen für die Umsetzung eines Ganztagsschulkonzeptes. Dafür müssen aus unserer Sicht bereits jetzt finanzielle Mittel eingeplant werden.
Der demographische Wandel kommt auch in Wernau an: Unsere Stadtgesellschaft wird älter und die Zahl der Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen steigt. Inklusion ist deshalb keine „Spezialfrage“ mehr, sondern eine zentrale Zukunftsaufgabe.
Als SPD-Fraktion fordern wir deshalb die Einrichtung eines Inklusionsbeirats. Dieser Beirat soll von betroffenen, ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern getragen werden: Menschen, die aus eigener Erfahrung wissen, wo Barrieren entstehen und wie man sie vermeidet. Ihre Perspektive ist unverzichtbar.
Deshalb soll dieser Inklusionsbeirat frühzeitig und verbindlich beratend einbezogen werden, insbesondere bei großen Neubauprojekten, bei Sanierungsvorhaben im öffentlichen Raum und in städtischen Gebäuden sowie bei Maßnahmen zur Barrierefreiheit.
Wichtig ist uns: Beratung darf nicht erst am Ende stattfinden, wenn Pläne längst festgezurrt sind. Barrierefreiheit „nachzurüsten“ ist teuer – Barrierefreiheit von Anfang an ist klug, wirtschaftlich und gerecht. Ein Inklusionsbeirat sorgt dafür, dass Perspektiven früh an den Tisch kommen: bei Wegeführungen oder der Gestaltung von Spiel- und Aufenthaltsflächen.
Vorstellbar ist eine organisatorische Anbindung an die Initiative „VERA“. Vorbild eines Wernauer Inklusionsbeirats könnte das Konzept des Esslinger Inklusionsbeirats sein.
Die Energiewende gelingt nur gemeinsam: sozial gerecht, vor Ort und mit den Menschen in den Kommunen. Deshalb setzen wir uns dafür ein, dass die Wernauer Stadtverwaltung die Gründung einer Bürgerenergie- bzw. Energiegenossenschaft aktiv unterstützt. Unser Ziel ist es, dass regional erzeugte Energie für alle nutzbar wird.
Viele Bürgerinnen und Bürger wollen einen Beitrag leisten, scheitern aber an fehlenden eigenen Dachflächen, am Wohneigentum oder an organisatorischen Hürden. Eine Energiegenossenschaft kann genau hier ansetzen: Sie ermöglicht gemeinsame PV-Projekte, geteilte Stromspeicherlösungen und Modelle, bei denen Haushalte mit und ohne PV-Anlage von lokal erzeugtem Sonnenstrom profitieren. Das stärkt Klimaschutz, senkt langfristig Energiekosten und hält Wertschöpfung in der Region.
Unsere Stadt kann und soll hier Brücken bauen: zwischen Engagierten, Fachleuten und den Menschen, die profitieren sollen. Denn Klimaschutz darf kein Luxusprojekt sein. Eine Energiegenossenschaft ist ein Mitmach-Modell, das Teilhabe schafft und die Akzeptanz der Energiewende stärkt.
Wir werden daher einen entsprechenden Antrag einbringen, der die Stadtverwaltung beauftragt, die Gründung einer Energiegenossenschaft zu begleiten – ohne direkte finanzielle Förderung, aber mit allem, was die Stadt als Plattform und Knotenpunkt leisten kann.