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Gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt aktiv mit. Unsere Stadt braucht mehr SPD!

Ein Beitrag zur aktuellen Diskussion um Elternbeiträge, Familienentlastung und die Frage, was uns gute Kinderbetreuung in Wernau wert ist.
Viele Familien in Wernau kennen die Situation nur zu gut: Die Lebenshaltungskosten steigen, Wohnen wird teurer, der Alltag mit Kindern verlangt ohnehin viel Organisation – und dann steht auch noch eine Erhöhung der Kita-Gebühren im Raum. Genau deshalb haben wir der vorgeschlagenen Erhöhung der Elternbeiträge nicht zugestimmt.
Uns ist bewusst: Diese Entscheidung ist kein kleiner Schritt. Sie greift in das bisherige System der Beitragsberechnung ein. Aber aus unserer Sicht ist genau jetzt der richtige Zeitpunkt, grundsätzlich darüber zu sprechen, wie Kinderbetreuung in unserer Stadt künftig finanziert werden soll.
Denn am Ende geht es nicht nur um eine einzelne Gebührenerhöhung. Es geht um eine größere Frage: Wie viel Verantwortung tragen Eltern allein – und wie viel Verantwortung übernimmt die Gemeinschaft?

Ausgangslage
Die Stadt Wernau steht weiterhin vor einer wichtigen Aufgabe: Sie muss ausreichend Unterbringungsmöglichkeiten für geflüchtete Menschen und für Menschen ohne Wohnung bereitstellen. Derzeit gibt es keine freien Kapazitäten. Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass auch im Jahr 2027 weitere Personen zugewiesen werden.
Vorausschauend handeln
Damit Wernau auch künftig handlungsfähig bleibt, unterstützen wir den Vorschlag der Verwaltung. Dazu gehören die langfristige Anmietung der Pension 21 sowie des neu entstehenden Gebäudes in der Kirchheimer Straße 168. Auch wenn dadurch vorübergehend mehr Plätze vorhanden sein könnten, als unmittelbar benötigt werden, halten wir diesen Schritt für richtig und vorausschauend.
Die Erfahrung zeigt: Viele Menschen bleiben länger in kommunalen Unterkünften, weil geeigneter Wohnraum knapp ist. Gleichzeitig bestehen die Ursachen für Flucht und Wohnungsnot fort. Deshalb braucht die Stadt ausreichenden Spielraum, um flexibel auf neue Entwicklungen reagieren zu können, statt später unter Zeitdruck handeln zu müssen.
Unsere Fraktion unterstützt die Abgabe der Absichtserklärung zur Beteiligung am Klimamobilitätsplan des Landkreises Esslingen.
Warum Wernau sich beteiligen sollte
Klimaschutz und zukunftsfähige Mobilität sind zentrale Aufgaben, die auch Wernau betreffen. Deshalb ist es richtig, dass sich unsere Stadt frühzeitig in den Klimamobilitätsplan des Landkreises Esslingen einbringt. Wer nicht mitredet, läuft Gefahr, später nur noch auf fertige Vorgaben reagieren zu können.
Ziel des Klimamobilitätsplans
Der Kreistag Esslingen hat beschlossen, einen kreisweiten Klimamobilitätsplan zu erstellen. Dieses Instrument des Landes Baden-Württemberg soll Kommunen dabei unterstützen, Klimaziele im Verkehrsbereich mit konkreten Maßnahmen zu erreichen. Für uns ist entscheidend: Maßnahmen müssen ökologisch sinnvoll, finanziell realistisch und vor Ort umsetzbar sein.
Die aktuelle Kindergartenbedarfsplanung zeigt: Wernau ist in der Kinderbetreuung insgesamt gut aufgestellt. Die Versorgung ist gesichert, und bis zum Schuleintritt ist eine stabile Auslastung der Einrichtungen gewährleistet. Gleichzeitig wird deutlich, dass sich die Herausforderungen in den kommenden Jahren verändern werden. Besonders sichtbar ist diese Entwicklung im U3-Bereich. Dort sinkt die Nachfrage deutlich; bereits jetzt sind zwei Krippengruppen nicht mehr belegt. Im Ü3-Bereich steigt dagegen der Bedarf, vor allem bei Ganztagsplätzen. Diese sind vollständig ausgelastet. Aktuell werden in Wernau 331 Kinder im U3-Bereich und 497 Kinder im Ü3-Bereich betreut. Bis 2030 wird mit einem Rückgang der Kinderzahlen gerechnet, insbesondere im Ü3-Bereich. Gleichzeitig nimmt der Förderbedarf zu – vor allem in den Bereichen Sprache, Inklusion sowie sozial-emotionale Entwicklung.
Erfreulich ist, dass alle 111 für das nächste Kindergartenjahr angemeldeten Ü3-Kinder ein Betreuungsangebot erhalten. Rund 70 Prozent bekommen dabei ihren Erstwunsch. Auch im U3-Bereich ist die Situation stabil: Alle 30 angemeldeten Kinder erhalten ihren Erstwunsch.
Am Freitag, 10. Juli fand das erste Nachbarschaftsgespräch im Rahmen einer von VERA geplanten Reihe zum Thema „Alter in Wernau“ statt. In drei moderierten Arbeitsgruppen wurden unterschiedliche Themengebiete vorberaten. Beim Themenblock „Wohnen“ trat mehr und mehr die Frage der Mobilität in der Stadt in den Vordergrund. Wie kommt man z.B. als alter und ggf. behinderter Mensch in der Stadt von „A“ nach „B“? Wie sieht es mit Fahrdiensten aus? Wie barrierefrei sind in der Stadt die Wegeführungen? Welche Unterstützungssysteme gibt es hierbei und welcher bedarf es noch? Desweiteren kam immer wieder, obwohl man diese Fragestellung eigentlich ausklammern wollte, das geplante Altenpflegeheim zu Sprache. Der präferierte Standort, so die Mehrzahl der Gruppe, sollte zentral in der Stadt liegen. Es wurde zudem der sich über Jahre erstreckende geringe Informationsstand über Fragen der Planung eines neuen Pflegeheims in Wernau beklagt.


Am 2. Tag des Jubiläumswochenendes zu 750 Jahre Steinbach und Pfauhausen steht Wernau ganz im Zeichen von Begegnung, Sport, Musik und Feststimmung.
Ein besonderer Moment: Die Neckartalhalle wird mit einem Festakt offiziell wiedereröffnet – inklusive Ehrungen und einem sportlichen Highlight.
Beim Benefizspiel treffen die HCW-Männer auf ehemalige Bundesligaspieler – ein Handballspiel für den guten Zweck.
Und natürlich gab es noch viel mehr zu erleben: Rummel, Festtrubel, kulinarische Angebote. Danke an Wernauer Genussmacher
Am Abend dann WE SALUTE YOU Die AC/DC-Tributeband brachte große Hymnen, laute Gitarren und eine spektakuläre Live-Show nach Wernau – und echten Rock auf dem Festplatz.
Ein unvergesslicher Jubiläumssamstag!
#750JahreWernau #Danke #Wernau #Stadtfest2026 #Unvergesslich


Mit einem feierlichen Festakt hat Wernau den offiziellen Auftakt zu seinem Jubiläumswochenende begangen. Unter dem Motto „750 Jahre Wernau“ kamen zahlreiche Ehrengäste sowie Bürgerinnen und Bürger in der Stadthalle im Quadrium zusammen, um gemeinsam auf die Geschichte der Stadt zu blicken und den Start der Feierlichkeiten zu erleben.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Krieger stimmte ein Imagefilm auf den Abend ein. Er zeigte Wernau als lebendige Stadt, in der Tradition, Gemeinschaft und Zukunft eng miteinander verbunden sind. Auch die musikalische Gestaltung trug wesentlich zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.
Was für uns längst Alltag ist, steht plötzlich wieder im Mittelpunkt: die Finanzierung der kommunalen Haushalte. Konkret erleben wir in jeder Gemeinderatssitzung, was das bedeutet:
· kaum Investitionen, nur das Nötigste zum Erhalt der Infrastruktur,
· weniger Zuschüsse für Vereine,
· Streit um höhere Elternbeiträge usw.
Das Argument Ausgabendisziplin begleitet uns seit Jahren. Deshalb brauchen wir dringend eine Neuordnung der kommunalen Haushaltsfinanzierung.
Im vergangenen Jahr stellte der TSV Wernau einen Antrag auf Förderung eines Kunstrasenplatzes auf dem Kehlenberg in Höhe von rund 60.000 Euro. Die SPD-Fraktion sprach sich gegen diesen Antrag aus, fand damit jedoch keine Mehrheit. Dafür wurde uns vorgeworfen, die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nicht ausreichend zu berücksichtigen. Genau diese Bedürfnisse der Kinder spielten bereits bei den Überlegungen zum Sportentwicklungsplan eine wichtige Rolle. Auftraggeber war die Sportjugend von heute. Aus der anfänglichen Euphorie und konstruktiven Entwicklung neuer Ideen wurde sehr zu unserem Bedauern ein Hauen und Stechen. Die geplanten Synergien zur Verbesserung der Trainingsbedingungen und Entlastung der kommunalen Kasse sind gescheitert. Unüberbrückbare Differenzen.