bei der SPD Wernau! Hier finden Sie alle Informationen über unseren Ortsverein, die Tätigkeit unserer Gemeinderatsfraktion, aktuelle Termine, Ansprechpartner und Links die Sie zur Kreis-, Landes- oder Bundes- SPD weiterleiten. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben oder sich für ein ganz spezielles Thema interessieren sprechen Sie uns an. Wir beantworten Ihre Fragen gerne.
Haben Sie Interesse an der Politik der SPD in der Gemeinde, im Kreis auf Landes- oder Bundesebene? Dann laden wir Sie herzlich ein, an einer unserer Sitzungen oder bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen teilzunehmen um uns, unsere Arbeit, unsere Ziele und Schwerpunkte näher kennenzulernen. Unter dem Menue KONTAKT finden Sie alle Ansprechpartnerinnen und -partner des Ortsvereines oder der Gemeinderatsfraktion.
Gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt aktiv mit. Unsere Stadt braucht mehr SPD!
Die Situation im Bereich der Teckschule ist seit längerem bekannt: Gerade zu Unterrichtsbeginn kommt es durch sogenannten Hol- und Bringverkehr, insbesondere durch „Elterntaxis“, immer wieder zu unübersichtlichen und für Kinder gefährlichen Situationen. Im Verkehrsausschuss am vergangenen Montag wurde deshalb über die Einrichtung einer „Schulstraße“ mit temporären Sperrungen für den Kfz-Verkehr beraten.
Die Sanierung des Gebäudes im Eingangsbereich des Freibads verläuft planmäßig. In den vergangenen Wochen wurden Holzfertigbauteile angeliefert, sodass nun der Innenausbau für Elektrik und Sanitär begonnen hat. Die vollständige Fertigstellung ist für Ende Mai vorgesehen, was die rechtzeitige Eröffnung zur Sommersaison 26 ermöglicht.
Die Kosten für die Sanierung des Kassenhäuschens sowie der Umkleidekabinen bleiben innerhalb des Budgets. Dennoch gibt es einen Wermutstropfen: Der Wirtschaftsplan Bäder schloss für 2025 mit einem beträchtlichen Defizit von 1,26 Mio. € ab. Um dieses zumindest teilweise auszugleichen, werden die Eintrittspreise in den Bädern moderat angepasst.
Eine Neuerung ist, dass künftig Menschen mit Behinderung (H) und ihre Begleitperson kostenlosen Zugang erhalten. Für private Liegen stehen Spinde in den neuen Räumlichkeiten zur Verfügung; diese können für die gesamte Freibadsaison zum Preis von 15 € gemietet werden.
Nun bleibt uns nur zu hoffen, dass der Sommer viele schöne Badetage bringt!
Baustellen im Stadtgebiet
Als SPD-Fraktion fordern wir, dass Abläufe bei geplanten Baustellen in der Stadt verbessert und Maßnahmen so koordiniert werden, dass Einschränkungen für die Bevölkerung auf das notwendige Maß begrenzt bleiben.
Ältere Menschen, Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sowie Eltern mit Kinderwagen müssen sicher und möglichst hindernisarm unterwegs sein können. Barrierefreiheit darf auch während einer Bauphase kein nachrangiges Thema sein, sondern muss von Anfang an mitgedacht und bestmöglich umgesetzt werden. Ebenso sehen wir deutlichen Verbesserungsbedarf bei der Beschilderung. Umleitungen, Zugänge und sichere Wege müssen klar, verständlich und frühzeitig ausgeschildert werden.

Zum Abschluss des Wahlkampfs wurden – wie in jedem Jahr – anlässlich des Internationalen Frauentags rund 300 Fair-Trade-Rosen verteilt. Der Internationale Frauentag entstand auf Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg und setzte sich unter anderem für die Gleichberechtigung und das Wahlrecht von Frauen ein – Errungenschaften, die heute selbstverständlich sind. Dennoch liegen in Fragen der tatsächlichen Gleichberechtigung weiterhin gesellschaftliche Aufgaben vor uns, die es gemeinsam anzugehen gilt.
Wir danken allen Wählerinnen und Wählern herzlich für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen.
Seit über zehn Jahren kommt immer wieder ein Projekt auf, das man hätte nach den geltenden Vorschriften in Baden-Württemberg schon vor sieben Jahren abschließen müssen: Ein neues Altenpflegeheim. Die Heimmindestbauverordnung des Landes, schon seit 2009 in Kraft getreten, sollte von den Trägern nach einer zehnjährigen Übergangsfrist umgesetzt werden. Aber, unser Träger in Wernau, die Kepplerstiftung, hält es nach dem Motto: „Die werden uns schon die pflegebedürftigen Menschen nicht auf die Kirchheimer Straße karren.“ Und so haben wir eben ein Heim St. Lukas, in dem die pflegebedürftigen Menschen weiterhin zum größten Teil in Zweibettzimmern untergebracht sind, obwohl die neue Verordnung nur noch Einzelzimmer vorsieht. Die Intimsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner ist so nicht gewährt.
Wenn der Gemeinderat die Kepplerstiftung zum Stand der Dinge befragt, kommen dann immer wieder Konzepte auf, die die bisherigen Planungen und Überlegungen über den Haufen werfen. Plötzlich soll ein ins Auge gefasster Neubau nicht mehr über 90, sondern nur noch über 60 vollstationäre Plätze verfügen. Und das, obwohl die Prognose des Landkreises von einem Bedarf in Wernau im Jahr 2030 von 102 Plätzen ausgeht. Zunehmend muss der Bedarf der Stadt Wernau auch gegenwärtig schon von den angrenzenden Kommunen Plochingen, Köngen, Hochdorf und Reichenbach abgedeckt werden. Dort hat man sich an den Planzahlen des Kreises orientiert und auch die Heimmindestbauverordnung umgesetzt. Legt man den Stand der Planung der Kepplerstiftung in Wernau zugrunde, dann wird auch zukünftig und vermehrt unser Bedarf von den Nachbargemeinden mit abgedeckt werden müssen.
Wir, so wird dem Rat vonseiten der Stadtverwaltung immer wieder versichert, seien bei der Kepplerstiftung in besten Händen. Bleibt abzuwarten, wie lange der Gemeinderat in seiner Mehrheit diese Einschätzung noch zu teilen vermag.
Wir sind eine alternde Gesellschaft. Mit allem, was mit dem älter werden verbunden sein kann, beschäftigt sich VERA: „Vernetzt und aktiv in Wernau“. Diese Initiative hat das Ziel, dass sich Menschen ab 60 Jahren in Wernau wohlfühlen, selbstbestimmt leben und in ihrer Stadt gut alt werden können. In der letzten Gemeinderatsitzung am 23. Februar 2026 hat die VERA-Koordinatorin, Frau Cornelia Frey, über die Arbeit dieser Initiative berichtet. Vor wenigen Monaten hat Frau Frey diese 50%- Stelle angetreten, bewährtes übernommen und ist nun dabei auch neue umfangreiche Angebote zu etablieren und zu planen. Genaueres kann man der Homepage von VERA (https://www.vera-in-wernau.de/) entnehmen.
Doch das Ganze soll keine Einbahnstraße, wie z.B. bei einem Dienstleistungsunternehmen, sein. Es gilt auch ehrenamtliches Engagement zu wecken, so dass sich Jung und Alt bei der Gestaltung der jeweiligen Angebote einbringen sollen und können. Besonders hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass dabei die Vernetzung mit bestehenden Strukturen eine wichtige Rolle spielt. So wird zum Beispiel beim Thema Sport im Alter die Verbindung zu Wernauer Sportvereinen, beim Thema „Singen“ die Verbindung zu Wernauer Gesangvereinen gesucht. Geplant ist für dieses Jahr, neben vielen anderen Aktivitäten, eine große Informationsveranstaltung zum Thema „Wohnen im Alter“. Die Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat zeigten sich sehr beeindruckt von dieser Initiative und dem Wirken von Frau Frey.
Bis Aschermittwoch regieren nun die Narren unsere Stadt – danach versuchen Stadtverwaltung und Gemeinderat wieder ihr Glück. Der SPD-Ortsverein Wernau und die SPD-Fraktion im Gemeinderat wünschen allen Wernauer Bürgerinnen und Bürgern eine glückselige Fasnet!
Wir haben in unserer Haushaltsrede in der letzten Gemeinderatssitzung Anträge gestellt, zu denen die Stadtverwaltung jeweils Stellung genommen hat:
Barrierearme Stadt
Wir haben den Antrag eingereicht in Wernau möge man einen Inklusionsbeirat einrichten. Diesem Anliegen wurde verwaltungsseitig nicht direkt Rechnung getragen. Die Stadtverwaltung hat jedoch vorgeschlagen, zu größeren Bauvorhaben behinderte Menschen hinzuzuziehen. Hinzu kommt, dass man sich zukünftig im Sozialausschuss des Gemeinderates schwerpunktmäßig mit dem Thema „barrierearme Stadt“ beschäftigen will. Wir haben uns als Fraktion mit diesem Vorschlag der Stadtverwaltung einverstanden erklärt und freuen uns sehr, dass es hier in absehbarer Zeit zu Fortschritten kommen wird. Wir meinen, das sind wir der großen Anzahl älter werdenden Menschen und den Menschen mit Behinderung schuldig.
In vielen Bereichen können wir als SPD uns mit anderen Fraktionen des Gemeinderates solidarisch erklären. So wurde z.B. von der CDU-Fraktion angeregt, man solle das örtliche DRK mit einem feststehenden Betrag unterstützen. Angesichts der steigenden Kosten und der sinkenden Einnahmen des DRK und der enormen Bedeutung dieser Institution für die Stadt, haben wir uns diesem Ansinnen angeschlossen. Die Freien Wähler können wir ebenfalls unterstützen, wenn sie der Ansicht sind, dass wesentliche Kosten im Haushalt nicht eingeplant wurden, es aber für die anstehenden Vorhaben schwierig ist, mit dieser enormen Unsicherheit verantwortungsvoll Entscheidungen treffen zu können. Gemeint sind hier zum Beispiel die Kosten für die Umsetzung einer Ganztagesschule auf dem Schulgelände des Katzensteins, die Kosten für den Neubau einer Kindertagesstätte auf dem Katzenstein und die anstehenden Sanierungen bei den bestehenden Kindertagesstätten, insbesondere in kirchlicher Trägerschaft. Verwaltungsseitig wurde uns zugesichert, man erhalte diese Daten etwa zur Jahresmitte. Apropos Kindertagesstätten. Die Bürgerliste beantragte hierzu einen „runden Tisch“, der Perspektiven aufzuzeigen vermag, wenn, wie sich abzeichnet, es zu Veränderungen in der Trägerschaft und den Standorten der Kindertagesstätten kommen sollte. Auch diesem Ansinnen konnten wir zustimmen. Sollte es nun tatsächlich, was wir für wenig wahrscheinlich halten, einen Spielraum für ergänzende Freiwilligkeitsleistungen geben, so hoffen wir von der SPD, dass in absehbarer Zukunft eine Prioritätenliste für diese freiwilligen Vorhaben der Stadt im Gemeinderat einvernehmlich erarbeitet wird.