Aktuelles
Die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit der S-Bahnen im Verkehrsverbund Stuttgart (VVS) nimmt seit Jahren stetig ab. Davon ist insbesondere die Linie S1 zwischen Kirchheim/Teck und Herrenberg betroffen, die auch in Wernau hält. Hatte man sich inzwischen schon an die regelmäßigen Verspätungen gewöhnt, fallen viele Züge mittlerweile komplett aus. Diese Zugausfälle werden oftmals ohne Angabe von Gründen erst wenige Minuten vor der planmäßigen Abfahrt kommuniziert. Einige S-Bahnen, die eigentlich aus Richtung Stuttgart über Wernau bis nach Kirchheim durchfahren sollten, verkehren lediglich bis Plochingen.
Dieser Zustand ist für die Wernauer*innen unzumutbar. Schließlich wird Wernau seit dem Jahr 2009 nicht mehr von Regionalexpressen angefahren und ist anders als unsere Nachbarstädte Wendlingen und Plochingen komplett von der S-Bahn abhängig. Die Unzuverlässigkeit der S-Bahnen belastet außerdem den Wirtschaftsstandort Wernau. Viele Pendler*innen, die ihren Arbeitsplatz in Wernau haben, sind stark in ihrer Mobilität eingeschränkt. Sie sind dazu gezwungen, aufs Auto umzusteigen, was zu einer erhöhten Verkehrsbelastung innerhalb Wernaus führt.
Das S-Bahn-Chaos belastet also nicht nur diejenigen, die direkt auf die S-Bahn angewiesen sind, sondern indirekt unsere gesamte Stadtgesellschaft!
Für die SPD-Fraktion: Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht Für den SPD-Ortsverein: Henrik Burda
Seit vielen Jahrzehnten gehört die Stadtranderholung fest zu den Sommerferien der Wernauer Kinder. Zwei Wochen lang bietet die STARA den Kindern ein abwechslungsreiches Programm und jede Menge Spaß. Veranstaltet wird die Stadtranderholung vom Jugendhaus Kiwi in Zusammenarbeit mit der Stadt Wernau und richtet sich an Wernauer Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren.
In diesen Tagen geht die diesjährige STARA zu Ende. Wir bedanken uns bei den Organisator*innen und allen Betreuer*innen ganz herzlich dafür, dass ihr Engagement auch dieses Jahr wieder den Wernauer Kindern so viel Freude bereitet hat!
Für die SPD-Fraktion: Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht Für den SPD-Ortsverein: Henrik Burda

Vor 10 Jahren wurde unser Fraktionsmitglied Horst Nannt Mitglied des Gemeinderats. Danach wurde er zwei Mal in Kommunalwahlen im Amt bestätigt. Lieber Horst, wir danken Dir für Dein unermüdliches Engagement und dafür, dass Du als Genosse unsere sozialdemokratischen Werte im Gemeinderat und in dessen Ausschüsse stets mit viel Einsatz vertrittst. Auf viele weitere gemeinsame Jahre!
Die SPD-Gemeinderatsfraktion
Der SPD-Ortsverein
Mit Dr. Jürgen Haas ist ein Stadtrat aus dem Amt in der letzten Gemeinderatssitzung verabschiedet worden, der Geschichte geschrieben hat. Immerhin war er über 31 Jahre hinweg Mitglied des Gremiums. Wir werden ihn als Mensch und als fairen, engagierten und kompetenten Partner im Gemeinderat vermissen. Als Nachrücker begrüßen wir Thilo Willner in unserer Mitte und wünschen ihm alles Gute bei der Ausfüllung dieses oft anstrengenden, aber auch sehr interessanten Amtes.
Immer wieder erfahren wir über die Medien, dass es landauf, landab Gemeinden gibt, die man als „Energierebellen“ bezeichnet. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, in Eigenregie aus 100 % regenerativen Quellen ihre Energie zu gewinnen. Die vielen guten Beispiel zeigen es: „Es kann klappen.“ Die meist in der Rechtsform einer Genossenschaft organisierten kleinen Unternehmen sind in den Händen der Bürger*innen vor Ort. Sie stellen damit auch eine lukrative Geldanlage dar. Darüber hinaus wird als „Abfallprodukt“ solcher Genossenschaften das Sozialklima positiv beeinflusst. Wie man hört, werde auch die Frage von Solaranlagen, Windkraftnutzung, der Nutzung von Biogas, einschließlich der jeweiligen Standortwahlen, sehr viel entspannter diskutiert als in vielen anderen Städten und Gemeinden. Wir hoffen, dass wir alle Fraktionen für eine solche Idee, auch für Wernau, gewinnen können.
Für den SPD-Stadtverband:
Henrik Burda
Für die Gemeinderatsfraktion:
Petra Binz
Horst Nannt
Prof. Dr. Arnold Pracht
Die SPD initiierte den zweiten Rundgang in Wernau mit Geh- und sehbehinderten Menschen am Montag, 26.5. in Wernau.
Die Strecke umfasste dieses Mal den Weg vom Stadtplatz zur Teckschule und zurück.
Deutlich wurde in der kurzen Strecke sowohl für die sehbehinderten als auch für die mobilitätseingeschränkten Personen, dass Pflastersteinbereiche, wenn auch nur kleine, Probleme aufwerfen. Dies zeigte sich insbesondere beim Überqueren der Junkersstraße auf Höhe der Ampelanlage des Fußgängerüberwegs. In diesem Bereich ist auf der dem Stadtplatz gegenüberliegenden Seite eine kleine Passage mit Pflastersteinen rings um einen Schachtdeckel eingefasst. Dies stellt sowohl ein Hindernis als auch eine Stolperfalle dar. Für Menschen mit Sehbehinderung fehlt die in nahezu jeder Ampel obligatorisch angebrachte Funktion unterhalb der Ampelaktivierungseinrichtung, das Akustiksignal abrufen zu können. Das heißt, hier können erblindete und sehbehinderte Menschen die Signale der Ampeleinrichtung nicht wahrnehmen. Die Nutzerin des Rollators hat auch bei den zum Teil immer noch zu hohen, aber augenscheinlich dennoch leicht abgesenkten, Bordsteinkanten enorme Probleme.
Am 29. April nominierten die SPD-Mitglieder im Wahlkreis Kirchheim Tonja Brinks als ihre Landtagskandidatin. Brinks ist Vorsitzende der SPD Kirchheim/Teck und bringt langjährige politische Erfahrung mit, unter anderem als ehemalige Stadträtin und Geschäftsführerin der SPD-Regionalfraktion. Sie ist Diplom-Politikwissenschaftlerin und arbeitet aktuell im Kultusministerium im Bereich Schulentwicklung, Qualitätsmanagement und Prävention. Ihr Schwerpunkt liegt auf Bildungspolitik, wobei sie sich für Ganztagsausbau, Sprachförderung, die Abschaffung von Kita-Gebühren sowie die Modernisierung maroder Schulen einsetzt. Darüber hinaus engagiert sie sich für soziale Gerechtigkeit, bezahlbaren Wohnraum, eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie für eine nachhaltige Infrastruktur und Altersvorsorge.
Als Ersatzkandidatin wurde Özen Werner gewählt, Gemeinderätin und Vorsitzende der SPD Wendlingen. Beide Kandidatinnen sind motiviert, den Wahlkampf aktiv zu gestalten und die Herausforderungen nach zehn Jahren Stillstand in Baden-Württemberg anzugehen.
Aufgrund der im Februar 2025 anstehenden Bundestagswahl und den damit zusammenhängenden redaktionellen Vorschriften wird es uns in den kommenden Wochen leider nicht möglich sein, Sie wie gewohnt im Wernauer Anzeiger über die Arbeit unseres Ortsvereins und unserer Gemeinderatsfraktion zu informieren. Wir bieten Ihnen gerne an, bei unseren Informationsständen im Vorfeld der Wahl auf dem samstäglichen Wochenmarkt mit uns ins Gespräch zu kommen.
Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und friedvolles Neues Jahr.

Argyri Paraschaki-Schauer wurde am 24. September 2024 einstimmig als SPD-Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis 261 (Esslingen) nominiert. Die 46-jährige Esslingerin, die bereits 2021 für diesen Wahlkreis kandidierte, erhielt die volle Unterstützung aller anwesenden Delegierten.In ihrem bevorstehenden Wahlkampf möchte Paraschaki-Schauer sich auf zentrale gesellschaftliche Herausforderungen konzentrieren, darunter der Transformationsprozess in der Industrie, soziale Gerechtigkeit, Renten- und Migrationspolitik sowie Bildungschancen. Als Tochter griechischer Einwanderer und Geschäftsführerin des Landesverbandes der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg bringt sie besondere Expertise in Integrationsfragen mit.
Barbara Fröhlich, die SPD-Kreisvorstandsvorsitzende, lobte Paraschaki-Schauer für ihren erfolgreichen Wahlkampf 2021 und ihr überdurchschnittlich gutes Ergebnis. Sie betonte, dass Paraschaki-Schauer mit ihrer Biografie und ihren Überzeugungen ein authentisches Angebot für die Wählerinnen und Wähler darstelle.
Auch Henrik Burda, der Ortsvereinsvorsitzende der SPD Wernau, äußerte seine Freude über die Nominierung und beglückwünschte sie zu ihrem einstimmigen Wahlergebnis. Er hob hervor, dass die SPD mit Paraschaki-Schauer eine starke Kandidatin aufgestellt hat, die bereits in der Vergangenheit ihre Fähigkeiten im Wahlkampf unter Beweis gestellt hat.