Gemeinderatsfraktion

Der aktuelle Betreiber der Gastronomie im Quadrium hat den Pachtvertrag zum 31. Dezember 2024 gekündigt. Offensichtlich ist das aktuelle Gastronomie-Konzept veraltet und wirtschaftlich nicht tragfähig. Anders ist der häufige Wechsel der Pächter in den letzten Jahren nicht zu erklären. Trotz unseres Bedauerns müssen wir die Realität akzeptieren und über alternative, zukunftsfähige Konzepte nachdenken.
In zwei Workshops hat der Gemeinderat mögliche Betriebskonzepte entwickelt. Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen Ansatz ist, dass die Bereiche Hallenbewirtung, Lounge Bar, Restaurant und Wellnessbar getrennt ausgeschrieben und betrieben werden sollen. Dazu gibt es einige Ideen, wie ein Café anstelle eines Restaurants, externes Catering für Veranstaltungen in der Stadthalle und einen reinen Barbetrieb in der Loungebar.
Wie die komplette Neustrukturierung des Konzeptes aufgenommen wird, ist ungewiss und wird sich erst durch die Ausschreibung zeigen. Wir hoffen auf eine positive Resonanz und auf einige kreative Ideen der Bewerber.

Für die Sicherstellung der Energieversorgung ist der Ausbau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen ein Baustein. Der steigende Strombedarf erfordert den schnellstmöglichen Ausbau klimaneutraler Energieerzeugung. Die Klimafreundlichkeit und Ökobilanz von Solaranlagen ist unstrittig. Nach spätestens etwa zwei Jahren liefert eine Solaranlage mehr Energie als sie in der Herstellung benötigt hat.
Der Gemeinderat hat die Stadtverwaltung deshalb beauftragt, den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem ehemaligen Daimler-Testgelände zu ermöglichen. Diese Entscheidung wurde auf Basis eines wissenschaftlichen Gutachtens getroffen, das aufgezeigt hat, dass der Bau dieser Anlage nicht im Widerspruch zum zweifelsohne notwendigen Naturschutz vor Ort steht. Wir unterstützen auch in Zukunft den Weg hin zur erneuerbaren, sauberen, bezahlbaren und sicheren Energieerzeugung.
Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht
Als SPD-Fraktion wollen wir eine erste Begehung mit einer Rollstuhlfahrerin und einer sehbehinderten Frau im Stadtgebiet durchführen. Ziel ist es, die Barrieren für Menschen mit Behinderung in unserer Stadt transparent zu machen. Das Ergebnis, festgehalten in Wort und Bild, würden wir dann gerne der Stadtverwaltung zu einem späteren Zeitpunkt zukommen lassen. Diese Aktion soll am 15. Oktober dieses Jahres um 15:00 Uhr auf dem Parkplatz unterhalb der Hochbrücke neben dem Gleis der Bahn Richtung Wendlingen beginnen.
Alle, die Interesse daran haben sind herzlich eingeladen, uns bei dieser Begehung zu begleiten. Insbesondere denken wir dabei an Menschen mit Sehbehinderung und Gehbehinderung (z.B. Rollstuhlfahrer*innen und Rollatornutzer*innen).
Petra Binz, Horst Nannt, Prof. Dr. Arnold Pracht

Die Investitionszuschüsse für die Ganztagsschulen sind laut Landesregierung nun beschlossene Sache. Das freut uns sehr.
Doch, jetzt heißt es schnell in die Pötte zu kommen. Aus der Sicht der SPD-Fraktion im Gemeinderat hat damit die Investition in die Ganztagsschule oberste Priorität. Ab August 2026 tritt der Rechtsanspruch auf eine Ganztagsschule in den Klassenstufen eins bis vier in Kraft. Wir wollen, dass dieses Bürger*innenrecht in Wernau nicht nur als Papiertiger in Erscheinung tritt.
Petra Binz
Horst Nannt
Prof. Dr. Arnold Pracht
Im Wernauer Anzeiger der KW 31 haben wir unter der Rubrik - „Wie wird ein Kindergarten finanziert?“ - unter anderem geschrieben „…Darüber hinaus entscheiden die kirchlichen Träger, welches ihrer Gebäude die Stadt, wie oben erwähnt, mit einem Anteil von 90% der Kosten zu sanieren hat…“
Diese Formulierung kann suggerieren, dass dies auch die Höhe der Kosten der Projekte umfasse, die Stadt also in solche Vergabeentscheidung überhaupt nicht eingebunden sei. Dies war damit aber gar nicht gemeint. Es ging uns lediglich um die Auswahl von Projekten und damit um die Frage, wo, warum und in welcher Form solche Investitionen von den Trägern der Kindergärten geplant und letztlich auch realisiert werden.

In der kommenden Woche beginnt auch an den Wernauer Schulen das neue Schuljahr. Wir wünschen allen Schüler*innen und Lehrer*innen alles Gute und viel Erfolg! Insbesondere wünschen wir allen Erstklässler*innen einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt!
Zu einem guten Bildungsumfeld für unsere Wernauer Schüler*innen gehört auch ein sicherer Schulweg. Wir setzen uns dafür ein, Gefahrenstellen in unserem Stadtgebiet abzubauen. Baustellen sollten so eingerichtet werden, dass sie auch für Kinder problemlos und ohne Gefährdung passierbar sind.
Für uns Sozialdemokrat*innen haben gute und gerechte Bildungschancen für alle Kinder oberste Priorität.
Petra Binz
Horst Nannt
Prof. Dr. Arnold Pracht

In einer älter werdenden Stadtgesellschaft wirken sich Barrieren besonders negativ auf die Lebensqualität aus. Deshalb muss Wernau barrierefrei werden. Nur dann ist die Teilhabe aller Bürger*innen in allen Bereichen der Gesellschaft möglich.
Wir als SPD-Fraktion haben deshalb im Gemeinderat den Antrag gestellt, ein externes Büro zu beauftragen, um bestehende Barrieren in unserer Stadt zu identifizieren. Diese Barrieren beschränken ältere Menschen und Menschen mit Behinderung sowohl am Zugang zu Angeboten und Einrichtungen der Stadt als auch an der Beteiligung am gesellschaftlichen und kulturellen Leben. Leider wurde dieser Antrag von der Mehrheit des Gemeinderats abgelehnt.
Wir streben daher eine Stadtbegehung mit Betroffenen an, um die Barrieren in Wernau zu identifizieren sowie die Stadtverwaltung darüber zu informieren. Schließlich sollten diese Barrieren abgebaut werden.
Petra Binz
Horst Nannt
Prof. Dr. Arnold Pracht
Zu Beginn der neuen Amtsperiode des Gemeinderats wollen wir uns als SPD-Fraktion für die nächsten Jahre vor allem auf die Umsetzung folgender Projekte konzentrieren:

Wernau sollte eine Stadt sein, in der sich alle Generationen wohlfühlen. Schon seit Jahren ist von einem neuen, bedarfsgerechten Jugendhaus in Wernau die Rede - passiert ist bis heute nichts. In der Planung der Stadt wird einem neuen Jugendhaus leider keine Priorität eingeräumt und das Vorhaben fällt mit steter Regelmäßigkeit hinten runter. Unsere Wernauer Jugend hat mehr Aufmerksamkeit verdient - nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten. Dazu gehört, ihr endlich auch die Räume zur Verfügung zu stellen, die sie dringend benötigt. Mit einer zeitgemäßen Infrastruktur wollen wir Platz für neue Projekte mit unseren Jugendlichen schaffen. Es wird nun wirklich Zeit, dass wir in Wernau eine Prioritätenliste für geplante Projekte aufstellen. Dadurch kann es zu einer realistischen Perspektive für ein neues geeignetes Jugendhaus in unserer Stadt kommen. Wir als SPD kämpfen dafür.