SPD Wernau

Klimaneutralität bis 2040: Die Großen werden es schon richten?

Der Energietag der EnBW am 14. Oktober in der Schleyerhalle in Stuttgart hat es deutlich gezeigt: Es gibt Probleme bei der Suche nach großen Lösungen zur Erreichung der Klimaziele. Z.B. in der Frage, wie kommt der grüne Strom in absehbarer Zukunft vom Norden zu uns? Z.B. in der Frage, wie geht der Ausbau mittlerer und niedriger Hochspannungsnetze voran? Deutlich wurde beim Zuhören und Nachdenken über das Gesagte folgendes:

  • Wenn wir in Wernau nicht selbst aktiv werden, dann wird es – zumindest für unsere Gemeinde - nichts mit der Klimaneutralität bis 2040.
  • Die staatlichen Anreize, z.B. für die Nutzung von Solarstrom für einzelne Haushalte werden, trotz der Brisanz des Themas, nicht verbessert, sondern tendenziell eher verschlechtert.
  • Die Frage der Bereitstellung von Energie dann, wenn sie gebraucht wird, ist bisher eine Schwachstelle im Konzept der erneuerbaren Energien. Daher muss kreativ über eine sinnvolle Speicherung von temporär überschüssiger Energie neu nachgedacht werden. Einspeisevergütungen der Energieversorger werden zukünftig gegen „Null“ tendieren.
  • Jede Maßnahme, die konzeptionell gewisse Regionen umfasst, muss simultan mit der Frage der Netzkapazitäten geplant werden. Einzellösungen ohne Vernetzungsperspektiven sind ineffektiv.

Die sehr interessante Veranstaltung der EnBW in der Schleyerhalle wurde von vielen ehrenamtlich und hauptamtlich in den Kommunen und Landkreisen Tätigen besucht. Auch drei Stadträte aus unserer Gemeinde waren anwesend.
Zusammenfassend muss die Konsequenz heißen: Wir in Wernau müssen in die Pötte kommen. Bürgerinnen und Bürger müssen die Initiative ergreifen und sich dazu aufraffen, das Heft des Handelns zur Förderung von erneuerbaren Energien zu ergreifen. Dies könnte am Ende z.B. eine Bürgerenergiegenossenschaft werden. Beispiele hierfür gibt es in Deutschland zu genüge. Zu einer ersten Veranstaltung zu diesem Thema werden wir im Laufe des kommenden Jahres Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, einladen.

 
Unsere Bäder sind ein Stück Wernau – doch ihr Erhalt hat einen hohen Preis

Der Eigenbetrieb Bäder schließt 2025 mit einem Verlust von 1,23 Millionen Euro ab. Trotz aller Sparmaßnahmen bleiben Hallenbad, Wellness-Landschaft und Freibad vorerst aber weiter gut besucht.
Ziel ist es, den Verlust des Eigenbetriebs so weit zu begrenzen, dass der städtische Haushalt ihn dauerhaft tragen kann.
Um das wachsende Defizit einzudämmen, stiegen die Tarife der Wellness-Landschaft zum 1.09.2025 im Schnitt um zehn Prozent; Ermäßigungen entfielen. Die Tageskarte kostet seither 23 Euro – eine Mehrbelastung, die viele unmittelbar spüren.
Zudem wurde die Sommerschließzeit der Wellness-Landschaft um einen Monat verlängert und an die des Hallenbads angeglichen. Im März 2026 beschloss der Bäderausschuss höhere Tarife: fürs Freibad ab Mai, fürs Hallenbad ab 1.09. Die Einzelkarte kostet nun 5,50 statt 5 Euro.
Weil kein deutlicher Besucherzuwachs zu erwarten ist, soll vor allem gespart werden. Doch jede Sparmaßnahme wirft die Frage auf: Wie viel Kürzung verträgt ein Angebot, das so viele Menschen schätzen?
Für 2026 sind 1.129.300 Euro aus dem städtischen Haushalt zum Ausgleich des Defizits eingeplant – Geld, das die Stadt an anderer Stelle ebenfalls dringend braucht.
Gleichzeitig macht die Freibadsaison 2026 aber Hoffnung. Dank des außergewöhnlich heißen Sommers besuchten 70.262 Gäste das Freibad - so viele Besucher wie schon seit Jahren nicht mehr. Ob sich dieser Erfolg auch im Betriebsergebnis niederschlägt, zeigt allerdings erst die Jahresabrechnung.
Unsere Bäder sind mehr als Zahlen in einer Bilanz. Sie sind Treffpunkt, Erholung und ein Stück Wernau. Doch ihr Erhalt hat einen hohen Preis.

 
Herzliche Einladung: Die SPD Wernau beim Markt der Möglichkeiten

Am Sonntag, 20. September, lädt der „Markt der Möglichkeiten“ von 13 bis 16 Uhr in die Wernauer Stadthalle ein. Vereine, Organisationen und Initiativen zeigen dort, wie vielfältig das Engagement in unserer Stadt ist. Auch wir vom SPD-Ortsverein Wernau sind dabei und freuen uns darauf, Ihnen persönlich zu begegnen, zuzuhören und mit Ihnen über das zu sprechen, was Sie in Wernau bewegt.
Ob Sie eine konkrete Frage haben, eine Idee für unsere Stadt teilen möchten oder uns einfach kennenlernen wollen – kommen Sie gern mit uns ins Gespräch. Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit, gute Bildung, eine nachhaltige Stadtentwicklung und eine hohe Lebensqualität für alle Menschen in Wernau ein. Dabei sind uns unterschiedliche Perspektiven wichtig, denn eine lebenswerte Zukunft entsteht dort, wo Menschen einander zuhören und gemeinsam handeln.

Wie gut kennen Sie Wernau?
An unserem Stand erwartet Sie ein fotografischer Streifzug durch Wernau und ein kleines Gewinnspiel. Entdecken Sie vertraute Orte neu, kommen Sie mit uns ins Gespräch und bringen Sie gern Ihre eigenen Erinnerungen und Lieblingsplätze mit.

Wir laden alle Wernauerinnen und Wernauer herzlich ein, vorbeizuschauen – unabhängig davon, ob Sie sich bereits politisch engagieren oder einfach neugierig sind. Ihre Fragen, Erfahrungen und Anregungen sind willkommen. Denn Wernau bleibt lebendig und zukunftsfähig, wenn viele Menschen ihre Sichtweisen einbringen und wir gemeinsam nach guten Lösungen suchen.

 
Zwei Wochen Spiel, Spaß und Gemeinschaft bei der STARA

Die Stadtranderholung, kurz STARA, ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Sommers in Wernau. Auch in diesem Jahr erleben 150 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zwei abwechslungsreiche Ferienwochen mit Sport, Spiel, kreativen Angeboten und viel Gemeinschaft. Zeit, um den Schulhof mal ganz anders zu erleben. Die Möglichkeit, unbeschwerte und fröhliche Ferientage zu verbringen und gemeinsam Neues zu entdecken.
Bei einem Rundgang bekamen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte einen kleinen Einblick in das vielfältige Programm.
Unser ganz besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement dazu beitragen, dass die STARA Jahr für Jahr zu einem besonderen Erlebnis für die Kinder wird.

 
Erstes Wernauer Nachbarschaftsgespräch

Am Freitag, 10. Juli fand das erste Nachbarschaftsgespräch im Rahmen einer von VERA geplanten Reihe zum Thema „Alter in Wernau“ statt. In drei moderierten Arbeitsgruppen wurden unterschiedliche Themengebiete vorberaten. Beim Themenblock „Wohnen“ trat mehr und mehr die Frage der Mobilität in der Stadt in den Vordergrund. Wie kommt man z.B. als alter und ggf. behinderter Mensch in der Stadt von „A“ nach „B“? Wie sieht es mit Fahrdiensten aus? Wie barrierefrei sind in der Stadt die Wegeführungen? Welche Unterstützungssysteme gibt es hierbei und welcher bedarf es noch? Desweiteren kam immer wieder, obwohl man diese Fragestellung eigentlich ausklammern wollte, das geplante Altenpflegeheim zu Sprache. Der präferierte Standort, so die Mehrzahl der Gruppe, sollte zentral in der Stadt liegen. Es wurde zudem der sich über Jahre erstreckende geringe Informationsstand über Fragen der Planung eines neuen Pflegeheims in Wernau beklagt.

 
Drei Tage. Eine Stadt. Ein Jubiläum, das Wernau verbindet!

Am 2. Tag des Jubiläumswochenendes zu 750 Jahre Steinbach und Pfauhausen steht Wernau ganz im Zeichen von Begegnung, Sport, Musik und Feststimmung.
Ein besonderer Moment: Die Neckartalhalle wird mit einem Festakt offiziell wiedereröffnet – inklusive Ehrungen und einem sportlichen Highlight.
Beim Benefizspiel treffen die HCW-Männer auf ehemalige Bundesligaspieler – ein Handballspiel für den guten Zweck.
Und natürlich gab es noch viel mehr zu erleben: Rummel, Festtrubel, kulinarische Angebote. Danke an Wernauer Genussmacher
Am Abend dann WE SALUTE YOU Die AC/DC-Tributeband brachte große Hymnen, laute Gitarren und eine spektakuläre Live-Show nach Wernau – und echten Rock auf dem Festplatz.
Ein unvergesslicher Jubiläumssamstag!

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750 Jahre Wernau: Festakt eröffnet das Jubiläumswochenende

Mit einem feierlichen Festakt hat Wernau den offiziellen Auftakt zu seinem Jubiläumswochenende begangen. Unter dem Motto „750 Jahre Wernau“ kamen zahlreiche Ehrengäste sowie Bürgerinnen und Bürger in der Stadthalle im Quadrium zusammen, um gemeinsam auf die Geschichte der Stadt zu blicken und den Start der Feierlichkeiten zu erleben.

Nach der Begrüßung durch Bürgermeisterin Krieger stimmte ein Imagefilm auf den Abend ein. Er zeigte Wernau als lebendige Stadt, in der Tradition, Gemeinschaft und Zukunft eng miteinander verbunden sind. Auch die musikalische Gestaltung trug wesentlich zur besonderen Atmosphäre des Abends bei.

 
Im Takt der Welt

Denn Musik kennt keine Grenzen 
Was für eine Vorstellung! Die Schülerinnen und Schüler der Musikschule haben das Publikum in der Stadthalle „Im Takt der Welt“ auf eine musikalische Reise rund um den Globus mitgenommen.
Mit Musik, Tanz, Theater und so viel Herzblut entstand eine Vorstellung voller Farben, Energie und Wow-Momenten. Ein großes Dankeschön für diesen schönen Abend an alle Schülerinnen und Schüler sowie die vielen Helfern hinter den Kulissen.

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Einmalig in ganz Baden-Württemberg

Die Wernauer Wohnbaugenossenschaft e.G. hat eingeladen zur Besichtigung ihres neuen Gebäudes in Adlerstraße Ost. Wie bei vielen Neubauten, gefallen hier Details. Aber, angesichts eines hervorstechenden Merkmals können diese getrost unerwähnt bleiben: Die jeweiligen Monatsmieten beinhalten sämtlich Nebenkosten mit Ausnahme der Internetzugänge. Und das kann nur angeboten werden, weil man prognostiziert, dass mindestens die Hälfte aller Strombedarfe autark produziert werden. Realisiert wird dies mit einer niedrigtemperierten Fußbodenheizung in Kombination mit einer absolut sparsamen Wärmepumpe der allerneusten Generation und mit einer hocheffizienten Solaranlage, die selbst bei Schlechtwetter noch beachtliche Werte an Strom liefert. Für Warmwasser sorgen Durchlauferhitzer. Man geht davon aus, dass bei separater Erfassung des Wärme- und Stromverbrauchs der Anteil von Verwaltungs- und Gerätekosten so hoch sein würde, dass er in keinem Verhältnis mehr stünde zu den Verbrauchswerten in den jeweiligen Wohnungen.