
Anfang der Woche wurde unser langjähriger SPD-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Sieler aus dem Gemeinderat verabschiedet. In den vergangenen 18 Jahren als Stadtrat hat er die Fraktion und ihre Arbeit maßgeblich geprägt und gilt in Wernau aufgrund seines eingebrachten Herzblutes vielen als das Gesicht der Wernauer SPD.
Wolfgang Sielers gewissenhafte Entscheidungsfindungen waren jeher faktenbasiert und er konnte daher immer guten Gewissens und fundiert argumentierend seine Entscheidungen bei Kritik verteidigen. Seine Kompromissfähigkeit, die Wertschätzung des Engagements anderer, seine Offenheit beim Einlassen auf Diskussionen, seine jederzeit aktive Mitarbeit im Gremium, sein Blick auf die Interessen der Mehrheit der Wernauer Stadtgesellschaft, aber auch als Stimme der sozial Schwachen in unserer Kommune ist oder sollte anderen Vorbild sein.
Wir danken Wolfgang von Herzen für seinen stetigen Einsatz Wernau sozial gerechter, solidarischer und lebenswerter zu machen. Vieles ist gelungen, manches wird nun auch von Dr. Arnold Pracht, der neuen Fraktionsvorsitzenden Petra Binz und Horst Nannt weiterverfolgt. Auch ihnen wünschen wir weiterhin viel Erfolg und ein glückliches Händchen.
Ein weiterer Dank gilt seiner Ehefrau Gertraud, welche immer an seiner Seite stand und so manchen Montagabend auf ihn verzichten musste.
Auf unserer letzten Mitgliederversammlung durften wir Beate Schweinsberg-Klenk als neues Mitglied in unserem SPD-Ortsverein begrüßen. Sie war zuvor schon im Ortsverein Plochingen aktiv und bringt als Kreisvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft 60 plus viel Erfahung und Wissen mit.
Die Arbeitsgemeinschaft befasst sich mit wichtigen Themen der Generation 60 plus. Teilnehmen kann jeder, die SPD Mitgliedschaft ist nicht Voraussetzung. Die AG 60 plus organisiert politische Veranstaltungen, Reisen, Besichtigungen, Ausflüge und gesellige Treffen. Mehrmals im Monat trifft sich die AG 60 plus abwechselnd in Plochingen, Wendlingen oder Esslingen. Weitere Informationen auf der Homepage der SPD im Kreis Esslingen (www.spd-es.de) unter der Rubrik "Mitmachen".
Herzlich Willkommen, liebe Beate in unserem Ortsverein.

Im SPD Ortsverein Wernau gab es gleich mehrere Gründe zum Feiern.
Die Mitgliederversammlung nahm der Ortsvereinsvorsitzende Henrik Burda zum Anlass, langjährige und engagierte Mitglieder zu ehren. In der Parteiarbeit der Sozialdemokratie sind Jubilarehrungen ein Höhepunkt und sind ein willkommener Anlass zu einem Blick in die Vergangenheit.
Wenn man auf eine 50 Jahre lange Parteimitgliedschaft zurückblicken kann, ist man nicht nur früh eingetreten, sondern hat darüber hinaus auch lange – auch in schweren Zeiten – Treue bewiesen. Umso erfreulicher, dass der Ortsverein Wernau gleich sechs verdiente Mitglieder für ein halbes Jahrhundert in der SPD auszeichnen durfte. Der Ortsvereinsvorsitzende sprach ihnen im Namen der gesamten SPD großen Dank aus!
Im Jahr 1972 zu Zeiten von Bundeskanzler Willy Brandt eingetreten sind Erika Nannt, Johann Schmidtner, Dr. Gerhard Hergenröder, Hans Sojka und Peter Kuhn. Ihnen danken wir, insbesondere auch für die Parteiarbeit, die jeder Einzelne vor Ort in Wernau geleistet hat. Zur Ehrung der 50-jährigen Mitgliedschaft erhielten die Geehrten jeweils eine goldene Nadel.
Bereits 40 Jahre Mitglied in der SPD ist Herbert Viehmann. Ebenso wurde Annette Schmierer für 25 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt, die seit Jahren als Kassiererin den Ortsverein unterstützt. Annette erhielt die silberne Nadel zur Ehrung der 25-jährigen Mitgliedschaft und Herbert die silbern-rote Nadel zur Ehrung der 40-jährigen Mitgliedschaft.
Als kleinen Dank des Ortsvereins Wernau erhielten alle Jubilare einen Gutschein von Blumen Eppinger, der Metzgerei Baur oder vom Bistro City überreicht.
Der ehemalige Ortsvereinsvorsitzende Wolf Seitz nahm die Ehrung zum Anlass einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und hatte anhand konkreter persönlicher Biographien viele geschichtliche Ereignisse aus dem Ortsverein parat, die die Jubilare geprägt haben.
Insbesondere für die jüngeren Mitglieder ist dies eine Chance, sich zu vergewissern, welche Ziele und Traditionen unsere Partei verfolgt und welche Persönlichkeiten und Umstände die Partei geprägt haben.
Danke für den Rückhalt den ihr unserer Partei gebt!
Die neue Benutzungsordnung zur außerschulischen Kinderbetreuung ist das Ergebnis langjährig gesammelter Erfahrungen. Das Angebot ist jetzt komprimiert und bedarfsgerechter strukturiert. Die außerschulische Kinderbetreuung ergänzt die von der Landesregierung vorgegebene verlässliche Grundschule. Sie unterstützt Eltern, wenn Ihr Kind über die reine Unterrichtszeit hinaus betreut werden soll. Organisiert wird das vom Schulträger, also von der Stadt. Sie ist verantwortlich für Personal und die Ausgestaltung des Angebots. So können die Kinder am Vormittag von 7 bis 13 Uhr, also bis zu sechs Stunden betreut werden und das in der Regel in den Räumen der Schule. Die Elternbeiträge setzt der Träger fest und die richten sich nach dem in Anspruch genommenem Betreuungsblock. Anders als für die Kitas, gibt es keinen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz.
Die schrecklichen Vorkommnisse in der Ukraine wirken sich auch auf unsere Stadt aus. So werden wir einer ganzen Reihe von geflüchteten Menschen hier vorübergehend ein Zuhause bieten. Inzwischen sind bereits 25 Familien mit Kindern angekommen, die es zu versorgen und zu betreuen gilt, die in die Schule gehen müssen, Kitaplätze brauchen und die Sprache lernen möchten. Den Erwachsenen muss die Möglichkeit eröffnet werden, durch Arbeit eine eigene Existenz zu sichern bzw. zu erhalten. Die Sprachbarrieren abzubauen wird dabei eine vornehmliche Rolle spielen. All diese Menschen bringen Erlebnisse mit, die bleibende Narben an Körper und Seele hinterlassen. Wir alle hoffen, dass wir mit professioneller und ehrenamtlicher Hilfe diese Schmerzen lindern können.
Im Rahmen der Mitgliederversammlung des SPD Ortsvereins durften wir unser neues Mitglied Ersin Birinci begrüßen. Unser Ortsvereinsvorsitzender Henrik Burda konnte ihm sein Parteibuch überreichen. Herzlichen Willkommen im SPD-Ortsverein Wernau!

Letzten Donnerstag war die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Argyri Paraschaki beim SPD Ortsverein zu Gast, welche uns einerseits einen Rückblick auf Ihren Bundestagswahlkampf gab und andererseits über Ihre Arbeit als Geschäftsführerin des LAKA (Landesverband der kommunalen Migrantenvertretungen Baden-Württemberg) berichtete. Unglaublich was dieser Verband leistet und welch eine wichtige Schnittstelle er zwischen Vereinen, Institutionen, öffentlichen Stellen von der Kommune bis hin zur EU und den MigrantInnen ist.

Zuhören, Austauschen, ins Gespräch kommen. Das ist in den letzten beiden Jahren in Präsenz viel zu kurz gekommen. Der SPD-Kreistagsfraktionsvorsitzende Michael Medla besuchte unseren Infostand auf dem Wernauer Markt, um gemeinsam mit den SPD-Stadträten Petra Binz, Wolfgang Sieler und Horst Nannt mit den Wernauerinnen und Wernauer über Themen wie beispielsweise ÖPNV, die Anbindung an den Fahrradschnellweg und die Flüchtlingshilfe ins Gespräch zu kommen, was seitens der Marktbesucher sehr gut angenommen wurde. Wir wollen mit Ihnen auch weiterhin ins Gespräch kommen, um auch außerhalb des Wahlkampfes, Ihre Wünsche und Anliegen an die Kreis- und Kommunalpolitik aufzunehmen.
Unser Ortsvereinsvorsitzender Henrik Burda sowie unsere Mitglieder Beate Schüle, Gertraud Sieler und Thomas Hilbert waren zur Unterstützung mit am Stand.
Wilder Müll ist kein Kavaliersdelikt! Wilder Müll belastet unsere Umwelt, unsere Gesundheit, es entstehen Kosten für die Beseitigung und ärgert zu Recht uns alle. Wer Müll illegal entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit oder - abhängig von den Umständen des Einzelfalls - sogar eine Straftat nach § 326 StGB.
Für die Mehrheit der Bevölkerung ist dieses Verhalten völlig unverständlich. Erst Recht vor dem Hintergrund, dass wir in Deutschland eine geordnete Müllentsorgung haben. Für jegliche Art von Müll gibt es reguläre Entsorgungsmöglichkeiten die zum Teil sogar kostenlos sind.
Wilde Müllablagerungen sind ein gesellschaftliches Problem, nicht nur in Wernau, sondern ist inzwischen in allen Kommunen und Städten zu beobachten. Bequemlichkeit, Rücksichtslosigkeit und keine Angst vor Konsequenzen sind die Ursachen. Bei den Altglascontainern fällt das besonders ins Auge; Plätze mitten in Wohngebieten an denen man zwangsläufig vorbeiläuft. Besonders ärgerlich wird es wenn der Müllberg vor unserem Naturkindergarten wächst.