Wernauer Gemeinderat benennt Mitglieder des Preisgerichts
Bei der Bebauung des neuen Wohnquartiers „Adlerstraße Ost III“ setzt die Stadt auf einen Investoren- und Architektenwettbewerb, um die städtebaulich beste Variante zu finden. In seiner Sitzung am Montag (22. Juli 2019) hat der Gemeinderat die Mitglieder des Preisgerichts benannt.
Die Grundstücksvergabe für die Mehrfamilienhausbebauungen in dem insgesamt 7,5 Hektar großen Wohngebiet am nördlichen Stadtrand oberhalb der Realschule soll nach städtebaulichen und architektonischen Kriterien erfolgen. Bewerben können sich Architekten, Projektentwickler und private Investoren. „Ziel ist es, die Grundstücke einer architektonisch hochwertigen und städtebaulich interessanten Bebauung zuzuführen“, sagt Stadtplaner und Architekt Stefan Werrer vom Büro „711 Labor für urbane Orte und Prozesse“. Im November 2016 hatte das Stuttgarter Büro den städtebaulichen Realisierungswettbewerb für das neue Wernauer Wohngebiet gewonnen. Im Rahmen des Investorenwettbewerbs werden nun Projektentwickler gesucht, die ein konkretes Bebauungskonzept vorlegen und dieses umsetzen. Mit der Verfahrensbetreuung des anstehenden Investoren- und Architektenwettbewerbs ist das Büro Kohler Grohe Architekten aus Stuttgart beauftragt.

Die Regelung in dem nicht mehr so ganz neuen §41a der Gemeindeordnung ist gut aber eben nur eine Soll-Vorschrift. Soll heißt muss, wenn man kann! Das lässt viel Raum für wenn man will. Es gibt viele gelungene Beispiele in ganz unterschiedlich großen Kommunen aber eben noch mehr solche wo es nicht gelungen ist Kinder- und Jugendliche an der Gestaltung ihres Umfelds zu beteiligen.
Wir unterstützen den Antrag der FW, trägt eine gelungene Beteiligung junger Menschen doch dazu bei, dass sie sich besser mit Entscheidungen identifizieren und eine stärkere Bindung zu ihrer Stadt, ihrem Viertel aufbauen. Für uns als Stadt bedeutet dies, dass wir zukunftsfähiger sind, wenn es gelingt, junge Menschen dazu zu bringen langfristig vor Ort zu bleiben und sich einzubringen. Wichtig ist dabei, dass wir über echte Partizipation reden und bereit sind diese auch zuzulassen. Eine „Alibibeteiligung“ nach dem Motto „schön das wir mal miteinander geredet“ haben motiviert niemanden sich zu engagieren.
„Als falsches Signal wertet die SPD Gemeinderatsfaktion die Absicht der Stadt Wernau, die Kindergartenbeiträge zu erhöhen. Wer den Bildungsauftrag des Kindergartens wirklich stärken und Familien spürbar entlasten will, muss den Kindergartenbesuch schrittweise gebührenfrei stellen. Das ist aus unserer Sicht ein zentraler, bildungspolitischer Baustein, der neben den erforderlichen qualitativen Standards, wie kleine Gruppen und der personellen Ausstattung den Bildungs- und Erziehungsauftrag nachhaltig stärken wird.“
Das war bereits 2009 unsere Stellungnahme zur kontinuierlichen Erhöhung der Elternbeiträge für Kindergartengebühren und Ganztagesbetreuung. An dieser Einstellung hat sich für uns nichts geändert. Leider hat sich auch von politisch verantwortlicher Seite bis heute nichts geändert, nicht einmal die schrittweise Entlastung.

Letzte Woche fanden auf der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsverein Wernau Vorstandswahlen statt. Beate Schüle wurde erneut zur Schriftführerin gewählt, ebenso unsere Kassiererin Annette Schmierer. Als Neuzugang im Vorstand begrüßen wir Friedrich „Fred“ Peth als 2. Vorsitzenden. Thomas Hilbert wurde erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Alle wurden einstimmig, ohne Gegenstimme oder Enthaltung gewählt. Wir, der Vorstand sagen „Danke“ an unsere Mitglieder für das Vertrauen und die Wahl!

Elektroroller, ÖPNV im Minutentakt, Fahrradautobahnen und Flugtaxis - sieht so die Zukunft aus. Was ist davon machbar? Die Verkehrswende bedeutet einen Kulturwandel unserer Mobilität den vor allem die Kommunen gestalten müssen. Die Gemeinderäte Petra Binz, Wolfgang Sieler und Horst Nannt informieren sich über nachhaltige Energieträger, bessere Vernetzung zwischen Individualverkehr und ÖPNV und diskutieren über Konzepte wie das gelingen kann. Ein ganzes Wochenende ist diesem Thema in der Sommerakademie gewidmet. Seminarauftakt am Freitag Abend war das Gespräch mit dem verkehrspolitischen Sprecher der SPD Landtagsfraktion Martin Rivoir.

Mit 500 € unterstützen die SPD Gemeinderäte die Anschaffung eines neuen Spielmobils.
Das Jugendhaus Kiwi hat seit 2006 ein Spielmobil. Der liebevoll bemalte Bauwagen tingelt von Mai bis Juli immer freitags von 15 bis 17 Uhr durch die Stadt und macht auf den Schulhöfen Station. Nach 13 Jahren ist der alte Bauwagen inzwischen in die Jahre gekommen. Der Platz zum Transport der Spielgeräte und des Bastelmaterials reicht längst nicht mehr aus, so dass gar nicht mehr alles mitgenommen werden kann. Für die Anschaffung und den Ausbau eines neuen Kofferanhängers fehlen jetzt laut Spendenportal noch 4629 €.
Wie bereits im Wernauer Anzeiger berichtet, wurde das Anliegen Spielmobil unseres Jugendhauses KIWI, als Projekt in das Spendenportal „Gut für den Landkreis Esslingen“ aufgenommen. Es wird darin u.a. so beworben:
„Das Spielmobil hat sich zur Aufgabe gemacht, Spielräume und Spielträume für Kinder zurückzuerobern. Kinder lernen im Spiel die Welt kennen. Ihre Träume sind der Motor für ihre Entwicklung und damit auch ein Motor für die Entwicklung unserer Gesellschaft. Wir wollen die Kinder dabei unterstützen, wenigstens einen Teil dieser Träume wahr werden zu lassen.“
Als SPD-Fraktion haben wir nun den Restbedarf mit unserer Spende um 500 € verringert und würden uns samt dem KIWI-Team sehr freuen wenn möglichst viele unserem Beispiel folgen würden. Es geht ganz einfach über die Internetseite: https://www.gut-fuer-den-landkreis-esslingen.de/projects
Wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns mit ihrer Stimme das Vertrauen ausgesprochen und uns für unsere zukünftige Arbeit im Gemeinderat bestärkt haben. Wir bedanken uns für Ihre Wahlbeteiligung und, dass wir durch Ihre Unterstützung weiterhin mit drei Sitzen vertreten sind. Die bisherigen Stadträte Wolfgang Sieler, Petra Binz und Horst Nannt wurden bestätigt.
Wir bedanken uns nicht zu Letzt auch ganz herzlich bei unseren Kandidatinnen und Kandidaten für ihr riesiges Engagement, für die investierte Zeit, ihre Kreativität und den überragenden Einsatz! Ihr seid ein tolles Team!
Glückwunsch an die neuen und wiedergewählten Stadträte aller Fraktionen! Es war ein fairer Wahlkampf und nun heißt es Wernau weiter voran zu bringen.

Die Zukunft unserer Stadt sozial gestalten
Als Bürgerinnen und Bürger in Wernau gestalten Sie mit Ihrer Wahl die Entwicklung unserer Stadt in den nächsten 5 Jahren mit.
Nutzen Sie diese Chance!
Wir möchten dafür werben, Ihre Stimme für unsere Kandidatinnen und Kandidaten auf der SPD-Liste abzugeben. 10 Frauen und 12 Männer wollen mit ihrem Wissen und ihren individuellen Erfahrungen aus Beruf und Ehrenamt, Verantwortung übernehmen. Mit ihnen können Sie darauf vertrauen, dass sich die SPD-Fraktion weiter für eine soziale Kommunalpolitik einsetzt.
Wir unterstützen Investitionen, die das Leben aller in unserer Stadt verbessern.
Dabei müssen finanzielle Handlungsspielräume für künftige Generationen
bleiben.
Als Partei haben wir die Unterstützung durch ein starkes Netzwerk im Kreis, im Land und im Bund.
Dafür setzen wir uns ein:

Wolfgang Sieler
Im Jahr 1971 bin ich mit meiner Familie nach Wernau gezogen. Durch langjähriges ehrenamtliches Engagement, auch meiner Frau, für Jugend, evang. Kirche und Stadt sind wir gut vernetzt. Die Erfahrungen, die ich dadurch und durch meine berufliche Tätigkeit als Entwicklungs- und Konstruktionsleiter einer Maschinenbaufirma und Mitarbeiter bei der Esslinger Hochschule machen durfte, sind Grundlagen meiner Entscheidungen als Gemeinderat. Ich bin seit über 40 Jahren Mitglied der SPD weil mir wichtig ist, dass die sozialen Belange in unserer Gesellschaft nicht zu kurz kommen. Dies aktiv zu beeinflussen ist als Gemeinderat möglich, dem ich seit 15 Jahren angehöre. Alle Maßnahmen und Entscheidungen haben mehr oder weniger eine soziale Komponente auf die Lebensqualität der Bürger*innen unserer Stadt, und diese möchte ich gerne als Stadtrat weiter mitgestalten.

Petra Binz
Ich bin verheiratet und habe 3 erwachsene Söhne. Ich bin Dipl. Betriebswirtin und leite seit 2016 die beiden Büros des Landtagsabgeordneten Andreas Kenner in Kirchheim und Stuttgart. Kommunalpolitik heißt für mich, Zukunft vor Ort und direkt mitzugestalten und das bedeutet die richtigen Schwerpunkte zu setzen. Wir brauchen Wohnungen und die müssen bezahlbar sein, unsere Bäder sollen erhalten bleiben, ich möchte Kitas, für die Eltern nicht zahlen müssen und ein attraktives und leistungsfähiges Schulzentrum. Ich möchte soziale kommunale Entscheidungen die das Leben aller in unserer Stadt verbessern. Ich bin seit 6 Jahren im Gemeinderat und wir als SPD Fraktion haben einiges angestoßen und auf den Weg gebracht. Die Entwicklung des neuen Stadtviertels Adlerstraße Ost III+IV, Katzenstein VI oder überhaupt Wohnangebote zu schaffen, die den Bedürfnissen älterer Menschen in ihrer Differenziertheit gerecht werden, sind solche Zukunftsprojekte. Gerne würde ich die Umsetzung dieser Ideen auch weiter als Stadträtin aktiv begleiten und mitgestalten.

Horst Nannt
verheiratet, 4 Kinder, meine berufliche Qualifikation ist Dipl.Wirtschaftsingenieur(FH). Ich bin Stadtrat seit 2015 und Mitglied beim TSV und bei „Onser Saft“. Mein liebstes Hobby ist die Erhaltung und Pflege der Streuobstwiesen. Ich habe die Sportentwicklungsplanung aktiv mitgestaltet und würde gerne die nächsten Schritte mitbestimmen. Unsere Bäder sind mir wichtig und ich werde mich auch weiterhin für deren Erhalt einsetzen. Der Ausbau familienfreundlicher Strukturen in Wernau liegt mir sehr am Herzen.

Sabine Pereira
seit mehr als 20 Jahren wohne ich gerne in Wernau. Ich bin verheiratet, habe 3 erwachsene Töchter und 3 Enkel. Meine langjährigen beruflichen Erfahrungen als diplomierte Sozialarbeiterin in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Familien, Migranten, Flüchtlingen und Menschen mit Suchterkrankungen/Behinderungen möchte ich gerne in das Gemeinwesen einbringen. Besonders am Herzen liegen mir die Chancengleichheit in der Bildung und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Um dies zu gewährleisten, bedarf es durchgängig guter und flexibler, kostenfreier Betreuungsangebote und zeitgemäßer Schulkonzepte. Ebenfalls wichtig ist mir die Umsetzung kreativer zukunftsorientierter Lösungen für nachhaltige Mobilität und attraktive Alternativen zum Auto, wie Ausbau des Radwegenetzes und des ÖPNV, Laufbusse statt Elterntaxis u.a.... Auch innovative Konzepte, um den derzeit prekären Wohnungsmarkt benachteiligten Gruppen wieder zugänglich zu machen - jungen Leuten, Senioren, Menschen mit Behinderung, Familien und Migranten - möchte ich unterstützen. Nicht zuletzt sollen den Kindern und Jugendlichen sowohl ihre Freiräume zur Verfügung stehen, als auch ein breites Spektrum an organisierten Freizeitmöglichkeiten geboten werden und die älteren Menschen möglichst lange mittendrin, in ein lebendiges Umfeld integriert sein.