bei der SPD Wernau! Hier finden Sie alle Informationen über unseren Ortsverein, die Tätigkeit unserer Gemeinderatsfraktion, aktuelle Termine, Ansprechpartner und Links die Sie zur Kreis-, Landes- oder Bundes- SPD weiterleiten. Sollten Sie darüber hinaus noch Fragen haben oder sich für ein ganz spezielles Thema interessieren sprechen Sie uns an. Wir beantworten Ihre Fragen gerne.
Haben Sie Interesse an der Politik der SPD in der Gemeinde, im Kreis auf Landes- oder Bundesebene? Dann laden wir Sie herzlich ein, an einer unserer Sitzungen oder bei öffentlichen Gemeinderatssitzungen teilzunehmen um uns, unsere Arbeit, unsere Ziele und Schwerpunkte näher kennenzulernen. Unter dem Menue KONTAKT finden Sie alle Ansprechpartnerinnen und -partner des Ortsvereines oder der Gemeinderatsfraktion.
Gestalten Sie die Zukunft unserer Stadt aktiv mit. Unsere Stadt braucht mehr SPD!

Anfang 2021 wurde die ausgewählte Trasse des Radschnellwegs in den politischen Gremien der betroffenen Kommunen präsentiert und diskutiert. Im Frühjahr desselben Jahres sollte die Entwurfsplanung beginnen. Doch die Diskussion über die Streckenführung dauert weiter an.
Besonders strittig ist das Teilstück Plochingen, das durch den Bruckenwasen führen soll. Das Regierungspräsidium Stuttgart bevorzugt eine Führung durch den Park unter Nutzung der vorhandenen Bahnunterführung.
Eingaben vor allem aus der Plochinger Bevölkerung führten zu Gesprächen mit dem RPS.
Die Stadt Plochingen hat zwei Alternativen vorgeschlagen, die unter anderem eine neue Unterführung vorsehen und lehnt die Streckenführung am Landschaftspark Bruckenwasen weiterhin ab.
Auch Wernau hat Bedenken gegenüber der Gesamtplanung geäußert, obwohl der unmittelbar betroffene Bereich auf Wernauer Markung von der Stadtverwaltung selbst als unproblematisch eingeschätzt wird. Unterführungen oder eine Brücke über die Bahngleise bedeuten aber Streckensperrungen und damit massive Beeinträchtigung der Verbindung nach Stuttgart und Kirchheim.

Ganztagsangebote: Begriffe und Unterschiede
Ganztagsschule oder Betreuung?
Um den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule umzusetzen, stehen der Stadt zwei Wege offen.
Sie kann eine Ganztagsschule anbieten oder die geforderten Betreuungszeiten durch zusätzliche Kernzeit- oder Schulkindbetreuung abdecken.
Ganztagsschule
Für Ganztagsschulen gelten Standards: Sie bieten mehr als Betreuung. Unterricht, Übungsphasen, Förder- und Bildungszeiten wechseln sich mit Aktivpausen und kreativen Angeboten ab. Diese rhythmisierte Tagesstruktur umfasst auch eine Lernzeit, in der die Kinder Unterstützung bei den Hausaufgaben und beim Lernen erhalten.
Wie die Kernzeitbetreuung gestaltet wird, entscheidet jede Kommune selbst. Die derzeitige außerschulische Betreuung der Stadt ist ein Betreuungsangebot ohne Bildungsauftrag. Ihr Umfang und ihre Ausgestaltung sind daher von den Standards einer Ganztagsschule zu unterscheiden. Eltern sollten sich vorab informieren, welche Angebote vorgesehen sind.
Der Energietag der EnBW am 14. Oktober in der Schleyerhalle in Stuttgart hat es deutlich gezeigt: Es gibt Probleme bei der Suche nach großen Lösungen zur Erreichung der Klimaziele. Z.B. in der Frage, wie kommt der grüne Strom in absehbarer Zukunft vom Norden zu uns? Z.B. in der Frage, wie geht der Ausbau mittlerer und niedriger Hochspannungsnetze voran? Deutlich wurde beim Zuhören und Nachdenken über das Gesagte folgendes:
Die sehr interessante Veranstaltung der EnBW in der Schleyerhalle wurde von vielen ehrenamtlich und hauptamtlich in den Kommunen und Landkreisen Tätigen besucht. Auch drei Stadträte aus unserer Gemeinde waren anwesend.
Zusammenfassend muss die Konsequenz heißen: Wir in Wernau müssen in die Pötte kommen. Bürgerinnen und Bürger müssen die Initiative ergreifen und sich dazu aufraffen, das Heft des Handelns zur Förderung von erneuerbaren Energien zu ergreifen. Dies könnte am Ende z.B. eine Bürgerenergiegenossenschaft werden. Beispiele hierfür gibt es in Deutschland zu genüge. Zu einer ersten Veranstaltung zu diesem Thema werden wir im Laufe des kommenden Jahres Sie, liebe Bürgerinnen und Bürger, einladen.
Stellen wir uns den Campus Katzenstein vor: Ein Ort, an dem Kinder morgens ankommen, gemeinsam lernen, essen, spielen – und den ganzen Tag gut begleitet sind. Ein Ort, der Familien ab dem Schuljahr 2026/27 verlässlich unterstützt und unseren Ganztagsanspruch mit Leben füllt.
Die gute Nachricht lautet: Dieser Campus ist machbar. Doch leider ist machbar so einiges, finanzierbar schon deutlich weniger. Die Analyse zeigt klar: Unter den dargestellten Bedingungen können wir die Ganztagsgrundschule am Standort Katzenstein verwirklichen.
Der Anbau für die Grundschule, eine größere Mensa und ein neues Zuhause für das Jugendhaus Kiwi sowie die Ganztagsschule der Realschule würden aus einzelnen Gebäuden einen lebendigen, zukunftsfähigen Campus machen. Dabei müssen wir klar festhalten: Eine Sporthalle ist nicht Teil des Vorhabens. Nach Aussage der Schulleitung ist sie für das pädagogische Ganztagskonzept nicht erforderlich. Zugleich würde sie die Kosten aber nahezu verdoppeln.
Und genau hier beginnt die schwierige Wahrheit: Schon die vorliegende Planung beansprucht enorme Mittel. Sie würde unseren städtischen Investitionsspielraum praktisch vollständig binden.Trotzdem sind wir überzeugt: Der Campus ist sinnvoll. Er ist notwendig, weil er die räumlichen Voraussetzungen für die Ganztagsschule schafft. Und seine Bausteine werden zu Recht seit Langem eingefordert.

Liebe Wernauerinnen und Wernauer,
viele von Ihnen kennen mich bereits von unseren Aktionen vor Ort - etwa von der Rosenverteilaktion, den zahlreichen Informationsständen auf dem Marktplatz oder aus persönlichen Gesprächen. Seit mehr als fünf Jahren bin ich Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Wernau. Nun freue ich mich darauf, mich als neues Mitglied des Gemeinderats für unsere Stadt einzubringen.
Parteiarbeit bedeutet für mich vor allem, zuzuhören, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzubringen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln. Gerade auf kommunaler Ebene sind der persönliche Austausch und die Bereitschaft zum Konsens entscheidend. Denn gute Entscheidungen für Wernau entstehen dort, wo verschiedene Interessen ernst genommen und miteinander in Einklang gebracht werden.
Ich habe Wirtschaftsgeographie, Politik und Öffentliches Recht in Tübingen studiert und eine berufsbegleitende Weiterbildung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung Ludwigsburg absolviert. Während meines Studiums führten mich mehrere Studien- und Forschungsaufenthalte nach Ost- und Südosteuropa. Seitdem bin ich Mitglied der Südosteuropa Gesellschaft. Darüber hinaus engagiere ich mich im Landesvorstand der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in Baden-Württemberg.
Nach meinem erfolgreichen Abschluss als Diplom-Geograph war ich u.a. als Berater für die Weltbank tätig und beschäftigte mich mit Fragen des internationalen Handels und der Umwelt. Später wechselte ich in die Verwaltung einer Großen Kreisstadt, wo ich in den Bereichen Klimaschutz und Bauverwaltung arbeitete. Seit knapp drei Jahren bin ich interkommunaler Klimaschutzbeauftragter und koordiniere eine gemeinsame Geschäftsstelle mehrerer Kommunen.
Meine internationalen Erfahrungen haben mir gezeigt, wie wertvoll der Blick über den eigenen Tellerrand ist. Gute Ansätze aus anderen Ländern und Kommunen können wichtige Impulse geben. Entscheidend ist jedoch, sie an die Gegebenheiten vor Ort anzupassen und gemeinsam mit den Menschen von der Theorie in die Praxis zu bringen.
In den Gemeinderat möchte ich insbesondere meine Erfahrungen in den Bereichen Klimaschutz und Klimaanpassung, nachhaltige Stadtentwicklung, Bauen, moderne Verwaltung und interkommunale Zusammenarbeit einbringen. Dabei ist mir wichtig, ökologische Ziele mit wirtschaftlich vernünftigen, sozial ausgewogenen und praktisch umsetzbaren Lösungen zu verbinden.
Ich freue mich auf die neue Aufgabe, auf Ihre Anregungen und auf viele persönliche Gespräche mit Ihnen.
Ihr Henrik Burda
Der Eigenbetrieb Bäder schließt 2025 mit einem Verlust von 1,23 Millionen Euro ab. Trotz aller Sparmaßnahmen bleiben Hallenbad, Wellness-Landschaft und Freibad vorerst aber weiter gut besucht.
Ziel ist es, den Verlust des Eigenbetriebs so weit zu begrenzen, dass der städtische Haushalt ihn dauerhaft tragen kann.
Um das wachsende Defizit einzudämmen, stiegen die Tarife der Wellness-Landschaft zum 1.09.2025 im Schnitt um zehn Prozent; Ermäßigungen entfielen. Die Tageskarte kostet seither 23 Euro – eine Mehrbelastung, die viele unmittelbar spüren.
Zudem wurde die Sommerschließzeit der Wellness-Landschaft um einen Monat verlängert und an die des Hallenbads angeglichen. Im März 2026 beschloss der Bäderausschuss höhere Tarife: fürs Freibad ab Mai, fürs Hallenbad ab 1.09. Die Einzelkarte kostet nun 5,50 statt 5 Euro.
Weil kein deutlicher Besucherzuwachs zu erwarten ist, soll vor allem gespart werden. Doch jede Sparmaßnahme wirft die Frage auf: Wie viel Kürzung verträgt ein Angebot, das so viele Menschen schätzen?
Für 2026 sind 1.129.300 Euro aus dem städtischen Haushalt zum Ausgleich des Defizits eingeplant – Geld, das die Stadt an anderer Stelle ebenfalls dringend braucht.
Gleichzeitig macht die Freibadsaison 2026 aber Hoffnung. Dank des außergewöhnlich heißen Sommers besuchten 70.262 Gäste das Freibad - so viele Besucher wie schon seit Jahren nicht mehr. Ob sich dieser Erfolg auch im Betriebsergebnis niederschlägt, zeigt allerdings erst die Jahresabrechnung.
Unsere Bäder sind mehr als Zahlen in einer Bilanz. Sie sind Treffpunkt, Erholung und ein Stück Wernau. Doch ihr Erhalt hat einen hohen Preis.

Der Sanierungsstau in mehreren Kindertageseinrichtungen ist nicht mehr zu übersehen. Bei den Kitas Waldwichtel, St. Pius und St. Michael besteht erheblicher Handlungsbedarf. Doch während die Dringlichkeit unbestritten ist bleiben viele Fragen zu Kosten, Finanzierung und Zuständigkeiten offen.
Der Beirat für Bildung und Erziehung empfiehlt dem Gemeinderat, vertiefte Bestands- und Zustandsanalysen zu beauftragen, einem Kita-Neubau grundsätzlich zuzustimmen und die erforderlichen Mittel im Haushalt einzuplanen. Nun muss der Gemeinderat entscheiden.
Angesichts des Sanierungsdrucks bleibt kaum Spielraum.
Vertiefte Analysen müssen jetzt belastbare Zahlen zu Umfang und Kosten liefern.
Wir meinen: Kitas haben Priorität.
Nach elf Jahren verabschiedet sich Horst Nannt aus dem Wernauer Gemeinderat.
Bürgermeisterin Christiane Krieger würdigte seine Verdienste um die Bürger*innen und die Gemeinde sowie sein langjähriges kommunalpolitisches Engagement.
Am 22. Juni 2015 rückte er nach dem Ausscheiden von Karl-Heinz Neumann für die SPD-Fraktion in das Gremium nach. 2019 und 2024 bestätigte ihn die Wernauer Bevölkerung im Amt.
Während seiner Zeit als Stadtrat arbeitete Horst Nannt in verschiedenen Ausschüssen und kommunalen Gremien mit.
In der Fraktion war Horst Nannt stets ein verlässlicher Wegbegleiter.
Besonders am Herzen lagen ihm der Erhalt der Streuobstwiesen, die Bedeutung der Sportstätten und die Unterstützung der aktiven Vereine.
Auch für soziale Gerechtigkeit setzte er sich mit großer Überzeugung ein. Mit seiner sachlichen, überlegten Art suchte er stets nach gemeinsamen und tragfähigen Lösungen. Für dieses Engagement und die vielen Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit sagen wir von Herzen Danke und wünschen Horst alles Gute für seinen Ruhestand vom Ehrenamt.
Nach dem Ausscheiden von Horst Nannt rückt Henrik Burda in den Gemeinderat nach und verstärkt künftig unsere Fraktion. Ein solcher Wechsel ist immer auch ein besonderer Moment: Er steht für Abschied und Dankbarkeit, zugleich aber für einen neuen Anfang und frische Perspektiven. Wir freuen uns sehr, Henrik in dieser verantwortungsvollen Aufgabe willkommen zu heißen.
Als Ortsvereinsvorsitzender ist Henrik bereits eng mit den Menschen und ihren Anliegen verbunden. Im Gemeinderat möchte er sich besonders für einen wirksamen und sozial gerechten Klimaschutz einsetzen. Für ihn ist klar: Klimaschutz geht uns alle an. Damit die Stadt Wernau dabei vorankommt, sollen die Bürgerinnen und Bürger stärker einbezogen werden – transparent, praxisnah und mit Lösungen, die für möglichst viele Menschen tragbar sind.
Als Klimaschutzmanager bringt Henrik wertvolle fachliche Erfahrung mit. Seine Schwerpunkte liegen in der kommunalen Wärmeplanung, bei erneuerbaren Energien und in einer nachhaltigen Wirtschaft. Dieses Wissen möchte er nun in die Arbeit des Gemeinderats einbringen und gemeinsam mit den anderen Ratsmitgliedern Verantwortung für die Zukunft Wernaus übernehmen.
Wir wünschen Henrik einen guten Start, bereichernde Begegnungen und viel Erfolg für seine neue Aufgabe. Schön, dass du dabei bist!