Aktuelles
Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende. Eines, indem das Wort „Krisenmodus“ zum Wort des Jahres gekürt wurde. Ein herausforderndes Jahr für jeden von uns. Dass in dieser Zeit niemand auf der Strecke bleibt, scheint fast unmöglich. Doch genau da setzt unsere Aufgabe als Gemeinderäte an. Wir haben dazu beizutragen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und zu bewahren.
Wir sind aber auch davon überzeugt, dass solche Phasen vielfältige Chancen bieten, wirtschaftliche, soziale und ökologische Entwicklungen aus neuen Perspektiven zu betrachten.
Wir müssen Unsicherheiten aushalten, uns flexibel zeigen und neue Wege gehen, damit wir den Herausforderungen bei schnellen Veränderungen begegnen können.
Eine der nächsten Aufgaben, die wir als Fraktion bewältigen müssen, ist die Verabschiedung des kommunalen Haushalts. Hier wird deutlicher denn je: Kommunalpolitik bedeutet Zukunft vor Ort direkt zu gestalten. Die Mittel sind begrenzt. Daraus folgt, dass man die richtigen Schwerpunkte zu setzen hat.
Die Schwerpunkte unserer Fraktion liegen im Bereich Soziales. Dies gilt auch und gerade in diesem Haushalt.
Wir wünschen Ihnen schöne Weihnachtstage, Zeit zum Innehalten und Besinnen und uns allen den Mut die Chancen im Neuen Jahr zu sehen und zu ergreifen.
Ihr SPD-Ortsverein
Eine Stadt hat dafür zu sorgen, dass alle Menschen am politischen, sportlichen oder kulturellen Leben teilnehmen können. Sie muss verhindern, dass Barrieren etwa Menschen mit Behinderung eine solche Teilnahme unmöglich machen. Oft geraten diese Aspekte aus dem Blick der Entscheidungsträger. Dies geschieht häufig nicht aus böser Absicht, sondern schlicht, weil man nicht immer daran denkt. Daher wäre es für den Gemeinderat äußerst wichtig, Menschen mit Behinderung wären in seiner Mitte vertreten. Als SPD würden wir uns freuen, Sie könnten sich eine Bewerbung auf unserer Liste vorstellen. Für Fragen stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte schreiben Sie an folgende E-Mail-Adresse: p.binz@wernau.info

Das Wahlrecht hat sich geändert. Jugendliche können ab 16 Jahren wählen und gewählt werden. Wir als SPD in Wernau halten dies für gut und richtig. Politik für die Jugend zu machen ist eines unserer Kernanliegen. Damit aber nicht nur Politik für die Jugend, sondern auch mit der Jugend gemacht werden kann, sollten möglichst viele junge Menschen ihre Ideen direkt einbringen und eigene Schwerpunkte setzen. Deshalb richtet sich dieser Aufruf an alle interessierten jungen Menschen ab 16 Jahren: Lasst euch für den Gemeinderat aufstellen! Macht bei uns mit!
Wir sind immer für ein Gespräch, sowie für Diskussionen und Fragen offen. Melden Sie sich einfach per mail p.binz@wernau.info

Landtagsvizepräsident Daniel Born bei der SGK Kreis Esslingen in Wernau
Wohnen muss jeder und es ist eine wesentliche soziale Frage unserer Zeit. Da auch uns Wernauer Sozialdemokraten, im Ortsverein wie auch im Gemeinderat, dieses Thema sehr beschäftigt, sei es über den sozialen Wohnungsbau, Unterbringung von Geflüchteten oder behindertengerechtes Wohnen waren wir sehr froh, dass die Sozialdemokratische Gemeinschaft für Kommunalpolitik im Kreis Esslingen bei Ihrer in Wernau stattgefundenen Mitgliederversammlung den Vizepräsidenten des baden-württembergischen Landtages und wohnungspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Daniel Born ins Restaurante Da Luigi eingeladen hat.
Die schrecklichen Vorkommnisse in der Ukraine wirken sich auch auf unsere Stadt aus. So werden wir einer ganzen Reihe von geflüchteten Menschen hier vorübergehend ein Zuhause bieten. Inzwischen sind bereits 25 Familien mit Kindern angekommen, die es zu versorgen und zu betreuen gilt, die in die Schule gehen müssen, Kitaplätze brauchen und die Sprache lernen möchten. Den Erwachsenen muss die Möglichkeit eröffnet werden, durch Arbeit eine eigene Existenz zu sichern bzw. zu erhalten. Die Sprachbarrieren abzubauen wird dabei eine vornehmliche Rolle spielen. All diese Menschen bringen Erlebnisse mit, die bleibende Narben an Körper und Seele hinterlassen. Wir alle hoffen, dass wir mit professioneller und ehrenamtlicher Hilfe diese Schmerzen lindern können.
Wilder Müll ist kein Kavaliersdelikt! Wilder Müll belastet unsere Umwelt, unsere Gesundheit, es entstehen Kosten für die Beseitigung und ärgert zu Recht uns alle. Wer Müll illegal entsorgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit oder - abhängig von den Umständen des Einzelfalls - sogar eine Straftat nach § 326 StGB.
Für die Mehrheit der Bevölkerung ist dieses Verhalten völlig unverständlich. Erst Recht vor dem Hintergrund, dass wir in Deutschland eine geordnete Müllentsorgung haben. Für jegliche Art von Müll gibt es reguläre Entsorgungsmöglichkeiten die zum Teil sogar kostenlos sind.
Wilde Müllablagerungen sind ein gesellschaftliches Problem, nicht nur in Wernau, sondern ist inzwischen in allen Kommunen und Städten zu beobachten. Bequemlichkeit, Rücksichtslosigkeit und keine Angst vor Konsequenzen sind die Ursachen. Bei den Altglascontainern fällt das besonders ins Auge; Plätze mitten in Wohngebieten an denen man zwangsläufig vorbeiläuft. Besonders ärgerlich wird es wenn der Müllberg vor unserem Naturkindergarten wächst.
Nach dem Beschluss des Gemeinderats im Jahr 2018, wurde auf Grund eines Strukturgutachtens die Eigenwasserversorgung durch unsere 3 Flachbrunnen eingestellt.
Diese Entscheidung wurde nach 2 Jahren durch einen Antrag der Fraktion Grüne/Unabhängige wieder in Frage gestellt. Der Gemeinderat hat sich dann mehrheitlich dafür ausgesprochen dem Inhalt des Antrages zu folgen und durch ein externes Ingenieurbüro prüfen zu lassen, in welcher Weise eine evtl. Wiedererrichtung einer Eigenwasserversorgung möglich wäre. Hierbei sollen alle, für möglich erachteten Brunnenstandorte auf der Gemarkung Wernau evaluiert werden.
Wir als SPD-Fraktion haben unsere Ablehnung öffentlich und ausführlich in der GR-Sitzung am 26.04.21, und im WAZ begründet. Diese neue, umfangreiche Studie liegt jetzt vor und beinhaltet folgende Ergebnisse:
Es ist ein Riesenerfolg für Kinder und Familien, dass der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter jetzt umgesetzt werden kann. Mit dem Rechtsanspruch sorgen wir für mehr Chancengleichheit in der Bildung. Für Kinder, deren Eltern wenig Hilfestellung bei Schulaufgaben geben können, ist Ganztagsbetreuung eine wichtige Unterstützung. Gleichzeitig ist die Ganztagsbetreuung von Kindern in Schulen ein Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Wir unterstützen damit Eltern, die vor großen Herausforderungen stehen, wenn ihre Kinder von der Kita in die Schule wechseln. Mit verlässlicher Ganztagsbetreuung ermöglichen wir vor allem Frauen berufstätig zu bleiben, sichern ihre Karrieren und Einkommen und erhöhen in der Folge ihre Rentenansprüche. Zudem sichern wir damit den immensen Fachkräftebedarf.
Viele Jahre gab es in der Teckschule ein Schulprojekt “Nicaragua”. Die Schülerinnen vieler Klassen ermöglichten mit dem gesammelten Geld, dass 50 nicaraguanische Kinder die Schule besuchen und ein Studium machen konnten. Jetzt erreichte uns ein Hilferuf und schreckliche Bilder, die uns zeigten, was die beiden verheerenden Hurrikans, die über das Land fegten, angerichtet haben. Enorm viele Häuser sind zerstört und die Infrastrukturen, unzählige Bäume und Palmen sind umgestürzt, viel Tiere sind tot (Rinder, Ziegen, Hühner usw.), Ernten und Lebensmittelvorräte sind vernichtet. Viele Menschen, die sich vor dem Hurrikan in Sicherheit gebracht haben, kehren jetzt wieder in ihre Siedlungen zurück und stehen vor dem Trümmerfeld ihres Lebens.