SPD Wernau

Gebührenanpassung zur außerschulischen Betreuung

Petra Binz äußert sich dazu:

„Wir stimmen der Anpassung der Betreuungsgebühren zu. Wie sich die aktuelle Situation darstellt, bleibt uns da wenig Handlungsspielraum.

Wir möchten allerdings in diesem Zusammenhang noch einmal das Angebot einer Ganztagesschule auch für die Klassen 1-4, als eine weitere Option in Erinnerung bringen.  Wie in der Begründung der Stadtverwaltung dargelegt, verbringen immer mehr Kinder zunehmend mehr Zeit auch außerhalb der klassischen Unterrichtszeiten in der Schule.

 
Erhöhung der Elternbeiträge in Kindertagesstätten 2016/2017

Wolfgang Sieler äußert sich dazu:

In regelmäßigen Abständen steht das Thema der Gebührenerhöhung von Elternbeiträgen auf der Tagesordnung. Da gibt es regelmäßig Empfehlungen der Spitzenverbände der Kindergartenträger für Kommunen und Kirchen auf die man sich beziehen könnte.  Man beruft sich auf die erarbeiten Eckdaten und lehnt sich zurück.

Das tun wir aber nicht!

 
Busverkehr – ein gordischer Knoten?

Unser Zeitproblem mit der Erreichbarkeit des Busses für alle Züge scheint ein gordischer Knoten zu sein, der nur mit Kompromissen oder viel Geld, d.h. mit einem zusätzlichen Bus zu lösen wäre.

Dass wir letzteres nicht haben, ohne Verzicht auf das was uns bisher wertvoll für unsere Stadt erscheint, ist bei den ganzen Haushaltsdebatten sehr deutlich geworden.

Also bleibt uns nur nach erträglichen Kompromissen zu suchen, wohlwissend, dass damit auch Nachteile für manche in Kauf genommen werden müssen. Sehr hilfreich waren all die auch sehr überdachten und konstruktiven Rückmeldungen aus der Gruppe der Busfahrenden, für die wir uns ausdrücklich bedanken.

 
Stellungnahme zum geänderten Haushaltsplanentwurf 2016

Wir sind uns alle darüber im Klaren, dass es sich in einem Haushaltsplan, um Planansätze handelt, die nach bestem Wissen festgesetzt werden. Trotzdem nimmt Geplantes innerhalb des Jahres oft einen anderen Verlauf. Planansätze müssen korrigiert und im GR getroffene Entscheidungen neu diskutiert und angepasst werden.

So gibt es erfreuliche Veränderungen wie jetzt schon die geringere Kreisumlage oder in der Vergangenheit geringere Kosten als geplant, wie z.B. für die Sanierung der Realschule. Es gibt aber auch die negative Entwicklung, wie die Kostensteigerung für die Bodenbachverdohlung, die nicht eingeplanten Sanierungen des Daches und des Bodens der Neckartalsporthalle oder die kostenintensive Sanierung des Restaurants im Quadrium.

 
Ein klares Bekenntnis (Stellungnahme)

Wir lehnen den heute vorliegenden, geänderten Haushaltsentwurf für  2016 ab!

Eine maßvolle, geplante Neuverschuldung ist notwendig und vertretbar um die kommunalen Aufgaben im nächsten Jahr, aber auch im längerfristigen Finanzplanungszeitraum bewältigen zu können.

Ich bin überzeugt jeder im Saal hier, alle Fraktionen  und die Verwaltung wünschen sich eine Nullverschuldung  -  aber schon oft wurde hier im Gremium,  im Zusammenhang mit verantwortlicher Zukunftsplanung betont, das ist kein Wunschkonzert!

Das Verschieben der Sanierung der Uhlandstraße, auf einen nicht benannten Zeitpunkt, wie jetzt zur Erreichung einer Nullverschuldung beantragt wird, ist für uns keine Alternative.

 
Kein Platz für Jugendliche in Wernau

Quartiersbezogene Treffpunkte für Jugendliche wurden von der Wernauer Bürgerliste und der CDU abgelehnt. Kein Handlungsbedarf!

Mit dem Antrag Treffpunkte einzurichten wollten wir ein Versprechen einlösen, das wir im Kommunalwahlkampf gegeben haben. Das Versprechen, Jugendliche mit ihren Anliegen und Wünschen genauso ernst und wichtig zu nehmen wie die Anliegen anderer Interessensgruppen. Ein Versprechen, das nicht nur wir gegeben haben.

Ein Wunsch und aus unserer Sicht ein recht bescheidenes, realisierbares Anliegen ist es, Plätze zu schaffen an denen sich  Jugendliche treffen können ohne sofort Stress mit Anwohnern zu bekommen.

 
Die Würfel sind gefallen

Die große Mehrheit des Gemeinderates hat sich den Entscheidungen der verschiedenen Wernauer Realschulgremien angeschlossen, unsere bisherige Realschule in eine sogenannte „weiterentwickelte Realschule“ umzufunktionieren.

Wir haben uns dagegen entschieden.

Wir sind überzeugt, dass eine Gemeinschaftsschule, aus unserer Realschule heraus entwickelt, das bessere und zukunftsfähigere Konzept in der Region um das Neckarknie geworden wäre.

 
Elternbeiträge für Kindertagesstätten

Die erneute, routinemäßige Gebührenerhöhung für die Kindergärten und Kindertagesstätten haben wir als SPD-Fraktion abgelehnt.

Uns ist bewusst, dass die Kostensteigerungen durch die Bewirtschaftung und das Personal dann zwangsweise an den Trägern hängen bleiben. Aber wir können nicht auf der einen Seite immer davon reden, wie belastet gerade Familien werden, bedauern den ständigen Rückgang der Kinderzahlen in unserer Gesellschaft und drehen weiter mit an der Schraube, die gerade auch das bewirkt.

 
Gemeinschaftsschule - Schule für die Zukunft

Die Schule ist  Lern- und Begegnungsort für alle Kinder und somit auch die Schule für  unsere zukünftige Gesellschaft. Hier werden  Toleranz, Respekt, soziale Kompetenz  und soziale Verantwortung ausgebildet. Durch die frühe Aufteilung  in bestimmte Schullaufbahnen  nach Klasse 4 findet eine Selektion statt, die nicht nur Talent und Fleiß als Maßstab hat, sondern auch soziale Faktoren beinhaltet. Die SPD will bessere Bildungschancen für alle Kinder und das heißt für uns längeres gemeinsames Lernen.